Musical Aladdin – Daten, Fakten, Zahlen

Musical Aladdin – Daten, Fakten, Zahlen

Prominente Gäste schwärmen vom fliegenden Teppich und der Kostümpracht bei der umjubelten Premiere von Disneys ALADDIN im Stuttgarter Stage Apollo Theater. Die fulminante Farbenpracht des energiegeladenen Musicals aus 1001 Nacht hat die Zuschauer, und auch die Redaktion, rundum begeistert.

Die Besetzung von Aladin:

 Medienpremiere (Mittwoch, 20. März 2019)
  • Aladdin       < Philipp Büttner
  • Jasmin        < Nienke Latten
  • Dschinni      < Maximilian Mann
  • Jafar            < Paolo Bianca
  • Babkak        < Rafaël van der Maarel
  • Kassar        < Nicolas Boris Christahl
  • Omar          < Robin Cadet
  • Sultan         < Claus Dam
  • Jago           < Eric Mins

Phillip Büttner als Aladdin

Philipp Büttner begann sein Studium 2010 im Fach Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. 2013 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Bühnenvereins und schloss das Studium 2014 mit Diplom ab.

Im Rahmen des Studiums übernahm er bereits zahlreiche Rollen, u.a. die Hauptrolle in Philip Glass’ Oper Galileo Galilei in der Münchner Reaktorhalle und die Rolle des Frederick Barrett in der österreichischen Erstaufführung des Musicals Titanic in Staatz. Außerdem sah man ihn als Simon in Jesus Christ Superstar im Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Es folgten weitere Hauptrollen wie Clyde in der europäischen Erstaufführung von Bonnie und Clyde am Theater Bielefeld, Che in Evita am Staatstheater Oldenburg und Tybalt/Benvolio in Romeo und Julia bei den Thunerseespielen.

Der talentierte Künstler nahm zweimal beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin teil. 2011 erhielt er den Förderpreis, 2013 gewann er den Wettbewerb und bekam das Jahresstipendium der Günter-Neumann-Stiftung. 2015 übernahm er die Hauptrolle des Bruno Lubanski in Das Wunder von Bern in Hamburg.

Mit der Rolle des Aladdin im gleichnamigen Disney Musical hat er sich einen lang ersehnten Traum erfüllt.

Nienke Latten als Jasmin

“Mother says I was a dancer before I could walk, she says I began to sing long before I could talk“ – diese berühmte Textpassage aus dem ABBA-Song Thank You For The Music trifft auf Nienke Latten 100-prozentig zu. Die Niederländerin wurde 1995 in Voorburg geboren und entdeckte schon im Kindesalter ihre Leidenschaft für Musik, Tanz und Schauspiel.

Es war also keine Überraschung, dass sie sich als 17-Jährige dazu entschloss, am Fontys Konservatorium in Tilburg Musiktheater zu studieren. Hier nahm sie unter anderem intensiven Gesangsunterricht bei Edward Hoepelman und sammelte schon während ihrer Ausbildung erste Bühnenerfahrungen in klassischen Musical-Rollen: Sie spielte Elisabeth im gleichnamigen Stück, Chava in Fiddler On The Roof und in einer konzertanten Version der West Side Story Maria. Nienke Latten war darüber hinaus als Solistin schon in verschiedenen Shows von Musical Deluxe in der Porsche Arena in Stuttgart zu bewundern.

Ihren Abschluss machte sie 2017 mit Auszeichnung: Sie überzeugte die Prüfungskommission unter anderem mit ihrer eigenen kreativen Interpretation von Cinderella. Es folgte ein Engagement bei der niederländischen Tourproduktion von Der gestiefelte Kater, wo sie als Prinzessin Tessa auf der Bühne stand. Der Ruf einer weiteren Prinzessin – der Jasmin in Disneys ALADDIN – führte zum ersten Mal in die deutsche Musical-Metropole Hamburg. Ab Herbst 2018 verkörperte sie dort als Erstbesetzung die schöne Königstochter.

Nun freut sie sich, das Stuttgarter Publikum in der Hauptrolle der Jasmin verzaubern zu dürfen.

Maximilian Mann als Dschinni

Der in Salzgitter aufgewachsene Maximilian Mann studierte an der Universität der Künste Berlin Schauspiel, Gesang und Tanz und schloss seine Ausbildung mit Auszeichnung ab. 2009 war er Preisträger des Bundeswettbewerbes Gesang. Bereits während des Studiums gastierte Maximilian Mann unter anderem am Anhaltischen Theater Dessau in Kurt Weills One Touch Of Venus.

An der Neuköllner Oper Berlin war er in Ein Herz sucht einen Parkplatz und Mein Avatar und ich zu sehen. 2012 spielte er bei der Welturaufführung von Friedrich – Mythos und Tragödie die Rolle des Hans Hermann von Katte sowie in Dermbach die Titelrolle in Rhönpaulus. Im Sommer 2013 und 2014 verkörperte Maximilian Mann bei der Welturaufführung von Kolpings Traum in Fulda und Wuppertal die Titelrolle, und bis Dezember 2013 war er im Broadway-Erfolg Natürlich Blond in Wien zu sehen, wo er die Rollen Carlo sowie Kyle und Warner Huntington III. übernahm. In die österreichische Hauptstadt kehrte er auch für die deutschsprachige Uraufführung von Mary Poppins zurück.

Es folgten Engagements am Stadttheater Magdeburg als Brad Majors in der The Rocky Horror Show, bei den Thunerseespielen als Joe/Josephine in Sugar – manche mögen’s heiß sowie am Stadttheater Bremerhaven als Jonathan Harker in Dracula und Ramon in Zorro.

Ab 2014 spielte Maximilian Mann im Erfolgs-Musical Elisabeth den Kaiser Franz Joseph. Zuletzt war er in Mozart! als Fürsterzbischof Colloredo sowie in Disneys Der Glöckner von Notre Dame als Hauptmann Phoebus de Martin in Berlin, München und Stuttgart zu sehen.

Maximilian freut sich sehr dem Apollo Theater erhalten zu bleiben und ein Teil von Disneys ALADDIN sein zu dürfen.

DAS KREATIVTEAM

Stuttgart 

  • Assoc. Director Scotty Taylor
  • Associate Costume Design Reto Tuchschmid

Übersetzungen

  •  Buch    Ruth Deny
  • Songtexte  Kevin Schroeder / Heiko Wohlgemuth
  • Musikal. Leiter Leif Klinkhardt
  • Künstl. Leiter  Fredrik Wickerts

Broadway

  • Musik   Alan Menken
  • Buch   Chad Beguelin
  • Texte   Tim Rice / Howard Ashman
  • Director &  Casey Nicholaw  Choreographer
  • Bühnenbild  Bob Crowley
  • Kostüme  Jack Galloway
  • Licht   Natasha Katz

Zahlen, Daten, Fakten

Hunderttausende Swarovski-Kristalle zieren die rund 350 Kostüme. So funkelt, glänzt und glitzert es in den orientalischen Nächten in aller Pracht.

In den malerischen Gebäude auf dem Marktplatz von Agrabah stecken Schaltkreise, Verkabelungen und Führungsschienen. Dadurch können sie funkgesteuert fahren, sich drehen und gleichzeitig pyramidenartig ein zweites und drittes Stockwerk aus dem Inneren emporwachsen lassen.

Es gibt bei Aladdin 36 pyrotechnische Effekte – so viele, wie bei keiner anderen Disney-Show

Das Kostümbild besteht aus allein 150 Kopfbedeckungen. Die meterweit ausladenden Federn wurden mit großer Sorgfalt einzeln per Hand eingesetzt.

50 Sattelschlepper waren nötig, um die gesamte Ausstattung für ALADDIN zu transportieren.

Trotz aller ausgeklügelter Technik mussten  Hunderte Ornamente an den Kulissen und Requisiten in mühevoller Arbeit per Hand mit dem Pinsel und Schablonen aufgetupft werden.

Mehr als 1000 LEDs verwandeln die Kulissen in einen Sternenhimmel, wenn der legendäre fliegende Teppich in den Nachthimmel schwebt.

Einige Darsteller im Ensemble tragen bis zu vier Kostüme übereinander, weil die Umzüge so schnell sind, dass nicht einmal Zeit zum An- und Ausziehen bleibt.

Im Bühnenbild stecken drei Welten:

  • Aladdins Heimat, der farbenprächtige Marktplatz von Agrabah
  • Die Höhle der Wunder, sie umspannt das gesamte Bühnenportal in Vollgold-Optik
  • Der Palast des Sultans, in dem Prinzessin Jasmin lebt

Der schnellste Kostümwechsel einer Darstellerin dauert gerade einmal 20 Sekunden. In dieser kurzen Zeit wird aus einem farbenfrohen Harem-Girl eine Dame ganz in Gold.

Die Handlung

Die klassische Geschichte des jungen Aladdin und sein Streben, seinen Träumen zu folgen und sein Schicksal zu erfüllen (unterstützt von einem Dschinni aus einer Wunderlampe), hat bereits Generationen verzaubert – und tut dieses einmal mehr in dieser unvergesslichen und unterhaltsamen Produktion.

Die Handlung entführt in die bunte Welt der fiktiven Stadt Agrabah mitten im Orient, in der Aladdin zu Hause ist und der Sultan im Palast von Agrabah seine Tochter Jasmin vor die Wahl stellt: Entweder sie findet einen Prinzen, der sie heiratet, oder er sucht einen Gatten für sie. Jasmin möchte jedoch aus wahrer Liebe heiraten und schleicht sich unerkannt aus dem Palast, um diese zu finden. Hier trifft sie Aladdin, und für beide ist es Liebe auf den ersten Blick.

Bevor die beiden allerdings zusammenfinden, muss ihre Liebe zahlreiche Hindernisse überwinden, wobei eine unscheinbare Wunderlampe und der sagenumwobene Flaschengeist Dschinni eine besondere Rolle spielen…

Stimme aus der Redaktion
“Das Musical ist einfach magisch, bunt, laut und fantastisch. Die Hauptdarsteller verzaubern und entführen einen in 1001 Nacht. Das Ensamble ist großartig, die Musik fesselnd. Maximilian Mann hat glaube ich die Rolle seines Lebens gefunden, er verkörpert Dschinni mit so viel Witz und Leidenschaft… hat sichtlich Spaß an seiner Rolle. Philipp Büttner und Nienke Latten sind in ihren Rollen als Aladdin und Jasmin ebenfalls hervorragend. Tanz und Musik untermalen die Handlung mit sehr viel positiver Energie. Nicht zu vergessen die Technik die hier einen herausragenden Job macht. Ein Musical welches man sich nicht entgehen lassen sollte.”
Bernhard Eckert, Herausgeber Business-ON Stuttgart

  • "Das Musical ist einfach magisch, bunt, laut und fantastisch. Die Hauptdarsteller verzaubern und entführen einen in 1001 Nacht. Das Ensamble ist großartig, die Musik fesselnd. Maximilian Mann hat glaube ich die Rolle seines Lebens gefunden, er verkörpert Dschinni mit so viel Witz und Leidenschaft... hat sichtlich Spaß an seiner Rolle. Philipp Büttner und Nienke Latten sind in ihren Rollen als Aladdin und Jasmin ebenfalls hervorragend. Tanz und Musik untermalen die Handlung mit sehr viel positiver Energie. Nicht zu vergessen die Technik, die hier einen herausragenden Job macht. Ein Musical Genuss den man sich nicht entgehen lassen sollte." Bernhard Eckert, Herausgeber Business-ON Stuttgart | der-geniesser.eu | die-geniesserin.eu
Weitere ähnliche ARTIKEL:

 

Aladdin – Das Musical entführt in 1001 Nacht

Aladdin – Das Musical entführt in 1001 Nacht

War die Medienpremiere schon ein voller Erfolg, setzte die Premiere am 21.3 noch ein Tüpfelchen obenauf. Der Zauber des Orients ist mit der umjubelten Premiere von Disneys ALADDIN endgültig in Stuttgart eingezogen. Die fulminante Farbenpracht des energiegeladenen Musicals aus 1001 Nacht hat die Zuschauer rundum begeistert.

Bereits ein paar Tage vor der Premiere hatte die Redaktion wieder einmal die Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen der Stage Bühne zu werfen. Pünktlich zur Premiere von Disneys Musical ALADDIN hat sich das Stage Apollo Theater in eine orientalische Welt aus 1001 Nacht verwandelt. Die Ausstattung ist so üppig, wie sie einem Sultan mit prächtigem Palast gebührt. Ein ausgetüfteltes Bühnenbild und Hunderte farbenprächtiger Kostüme entführen das Publikum mit überraschenden Effekten direkt in den Orient. Hierfür kommen sowohl modernste Technik als auch traditionelle Handarbeit zum Einsatz.

Der Farbenrausch ist ein Fest für die Sinne, es strahlt, glitzert und funkelt wie kaum in einer anderen Show. Jedes einzelne der mehr als 350 Kostüme mit hunderttausenden Swarovski-Kristallen und aufwändigen Stickereien ist ein Meisterwerk. Bei dem empfindlichen Kopfschmuck setzten die Mitarbeiter der Kostümabteilung jede einzelne der ausladenden Federn sorgfältig mit Klettband ein. Jedes noch so kleine Detail dient dazu, uns bei einem märchenhaften Abend mit der Magie aus 1001 Nacht zu verzaubern.

Eine Geschichte die nahtlos in unsere Zeit passt

Die klassische Geschichte eines jungen Mannes und sein Streben, seinen Träumen zu folgen und sein Schicksal zu erfüllen. In der 1001 Nacht Geschichte unterstützt von einem Dschinni aus einer Wunderlampe, hat sie bereits Generationen verzaubert – und tut dieses einmal mehr in dieser unvergesslichen und unterhaltsamen  Stuttgarter Musical Version. Bühnenbild und Scenen wurden umfänglich überarbeitet, die Rquisiten angepasst.

Die Handlung entführte uns in die bunte Welt der fiktiven Stadt Agrabah mitten im Orient, in der Aladdin zu Hause ist und der Sultan im Palast von Agrabah seine Tochter Jasmin vor die Wahl stellt: Entweder sie findet einen Prinzen, der sie heiratet, oder er sucht einen Gatten für sie. Jasmin möchte jedoch aus wahrer Liebe heiraten und schleicht sich unerkannt aus dem Palast, um diese zu finden. Hier trifft sie Aladdin, und für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Bevor die beiden allerdings zusammenfinden, muss ihre Liebe zahlreiche Hindernisse überwinden, wobei eine unscheinbare Wunderlampe und der sagenumwobene Flaschengeist Dschinni eine besondere Rolle spielen…

Während seiner Reise durch die Geschichte findet der junge Aladdin zu sich, lernt zu seinem wahren ich zu stehen… dann klappt‘s halt auch mit der Prinzessin. Wieder einmal zeigte sich, Authentisch zu sein ist der bessere Weg zum Erfolg ist. Eins zu eins umsetzbar in unsere Zeit. Auch heute noch gibt es junge Frauen die nicht frei in der Wahl ihrer Liebe sind. Es gilt zu hoffen dass sie ebenfalls die wahre Liebe finden und mit ihr in Ruhe und Frieden leben können. Und es zeigt sich auch, wir alle brauchen doch gute Freunde (Dschinnis) als Unterstützer, welche die uns mal wieder einnorden und Tacheles mit uns reden.

Aladdin, Jasmin und Dschinni… sie verzauberten uns jedenfallsmit ihrer bunten, lauten, witzigen Geschichte. Zahlreiche Promis waren ebenso begeistert wie die Business-ON & GeniesserIn Redaktion.

Erleben auch Sie Disneys Meisterwerk live, genießen Sie einen schönen Musical Abend.

Patricia Kelly (Sängerin): „Die Show ist einfach bombastisch. Ich habe noch nie so ein tolles Musical gesehen. Meine Eltern haben in meiner Kindheit das Buch 1001 Nacht aus den USA mitgebracht. Wir haben die Aladdin Geschichte immer wieder gelesen. Ich wollte immer die Prinzessin sein und Aladdin fliegt mit mir auf dem Teppich. Jetzt als Erwachsene noch einmal in die Geschichte einzutauchen, ist fantastisch. Es ist magisch. Die Inszenierung, die Kulissen, die Stimmen – wow!“

Ralph Morgenstern (Moderator, Musiker, Schauspieler): „Aladdin ist ein wunderschönes Märchen mit grandiosen Darstellern! Und die Kostüme sind ein Knaller! Meine Lieblingsrolle ist der Dschinni. Was der Kollege da auf die Bühne bringt, ist so toll.“

Katja Burkard (TV Moderatorin): „Mehr Magie geht nicht – Aladdin verspricht all das, was man von einem Musical erwartet: ein unglaublich schönes Bühnenbild, die Tänzer sind überragend, es ist witzig – einfach perfekt.“

Hardy Krüger jr. (Schauspieler): „Die Show voller Magie und Zauber hat mich überrascht. Hier kann man sich in Träumen verlieren und mal wieder Kind sein. Und der Dschinni ist der Hammer!“

Alena Fritz (Model): „Ich finde Aladdin einfach bezaubernd, man taucht ab in eine andere Welt. Ich bin Fan und habe den Soundtrack auf meinem Telefon. Die Kostüme sind ein Traum, ich möchte einmal Jasmin sein.“

Gil Ofarim (Musiker): „Wer braucht Broadway….? Ich bin völlig geplättet, großartig!“

Cassandra Steen (Sängerin): „Aladdin ist einfach magisch. Wunderschön. Wahnsinn.“

Stimme aus der Redaktion
“Das Musical ist einfach magisch, bunt, laut und fantastisch. Die Hauptdarsteller verzaubern und entführen einen in 1001 Nacht.
Das Ensamble ist großartig, die Musik fesselnd. Maximilian Mann hat glaube ich die Rolle seines Lebens gefunden, er verkörpert
Dschinni mit so viel Witz und Leidenschaft… hat sichtlich Spaß an seiner Rolle. Philipp Büttner und Nienke Latten sind in ihren
Rollen als Aladdin und Jasmin ebenfalls hervorragend. Tanz und Musik untermalen die Handlung mit sehr viel positiver Energie.
Nicht zu vergessen die Technik, die hier einen herausragenden Job macht. Musical Genuss den man sich nicht entgehen lassen sollte.”
Bernhard Eckert, Herausgeber Business-ON Stuttgart |der-geniesser.eu

Die Ursprüngliche Geschichte von Aladdin

Quelle: http://www.maerchenatlas.de

Die Geschichte von Aladdin und der Wunderlampe ist in den meisten europäischen Ausgaben der orientalischen Märchensammlung Tausendundeine Nacht enthalten, jedoch nicht im arabischen Original. Sie wurde zusammen mit einigen anderen bekannten Geschichten von Antoine Galland, dem ersten europäischen Übersetzer der Sammlung, hinzugefügt. Ob er sie aus anderen Quellen hatte (Galland war Orientalist) oder ob es sich um eine eigene Schöpfung handelt, ist unklar. Neben Sindbad und Ali Baba gehört Aladdin zu den populärsten orientalischen Märchenfiguren, wozu nicht zuletzt die äußerst erfolgreiche Disney-Verfilmung (1992) beigetragen hat. Das zentrale Motiv (der mit der Lampe bzw. dem Licht oder Feuer verknüpfte dienstbare Geist) findet sich unter anderem auch in den Märchen der Brüder Grimm (Das blaue Licht) sowie bei Hans Christian Andersen (Das Feuerzeug).

Aladdin ist der einzige Sohn eines armen Schneiders und lebt mit seinen Eltern in einer Stadt in China. Auch mit 15 Jahren hat er nichts anderes im Kopf, als mit jüngeren Kindern zu spielen, sich herumzutreiben und Unsinn anzustellen. Weder mag von seinem Vater das Schneiderhandwerk lernen, noch steht ihm der Sinn nach einem anderen ehrbaren Handwerk. Darüber grämt sich sein Vater so sehr, dass er stirbt. Nun muss die Mutter allein als Spinnerin für beider Lebensunterhalt sorgen, denn Aladdin bleibt seinem liederlichen Lebenswandel treu. Eines Tages begegnet er einem aus Nordafrika stammenden Magier, der behauptet, Aladdins längst tot geglaubter Onkel zu sein. Er schmeichelt sich bei Aladdin und dessen Mutter unter anderem damit ein, dass er verspricht, aus Aladdin einen Kaufmann zu machen. Kaufmann zu werden gefällt Aladdin wesentlich besser als jedes Handwerk, und so folgt er seinem vermeintlichen Onkel vertrauensvoll, als er ihn auf einem langen Spaziergang vor die Tore der Stadt führt.

Dort bittet der maurische Magier Aladdin, etwas Reisig aufzuhäufen und macht ein Feuer. Dazu murmelt er allerlei Zaubersprüche, bis sich die Erde öffnet und ein großer Stein sichtbar wird. Der Stein verdeckt den Eingang zu einer Höhle, in der, wie der Zauberer sagt, ein Schatz verborgen ist. Aladdin soll nichts weiter tun, als unter genauer Befolgung der Anweisungen des Zauberers eine Öllampe für ihn zu holen. Zur Sicherheit gibt der Zauberer ihm einen Siegelring mit, der ihm bei Gefahr helfen soll. Aladdin findet die Lampe genau an der beschriebenen Stelle und steckt sie in sein Hemd. Auf dem Rückweg stopft er zwischen Lampe und Hemd einige von den herrlich funkelnden und ihm gänzlich unbekannten Früchten, die an den Bäumen wachsen — ohne zu wissen, dass es sich um Edelsteine handelt. Als er wieder durch den Einstieg nach oben steigen will, verlangt der Magier zuerst die Lampe. Doch Aladdin kann nicht an die Lampe kommen, weil die Glitzersteine darüber liegen. Der Magier, dessen Sinnen und Trachten auf nichts anderes als die Lampe gerichtet ist, glaubt, Aladdin wolle ihn betrügen. Wütend schiebt er den Stein über das Einstiegsloch und entschwindet in seine ferne Heimat. So ist Aladdin in der Höhle eingesperrt und meint, sein Ende sei gekommen. Am dritten Tag ruft er Allah, den Allmächtigen an, und dreht dabei den Ring des Magiers. Daraufhin erschein ein Dschinni, der »Diener des Rings«, und fragt nach seinen Wünschen. So kann Aladdin aus der Höhle entkommen und zu seiner Mutter eilen, die ihn schon tot glaubte.

Nachdem sich der Magier und angebliche Onkel als Betrüger erwiesen hat, überlegen Mutter und Sohn, wie sie zu etwas Geld kommen könnten. Sie beschließen, die Lampe zu verkaufen,

die anscheinend doch von einigem Wert sein muss. Als die Mutter an der Lampe reibt, um sie zu putzen, erscheint ein weiterer Dschinni, der »Diener Lampe«, und fragt sie nach ihren Wünschen. Sie wünscht sich nichts weiter als ein gutes Essen für sich und ihren Sohn. Daraufhin erscheinen die herrlichsten Speisen samt edlem Geschirr. Später verkaufen die beiden nach und nach Teile des Geschirrs und können vom Gewinn lange Zeit gut leben. Außerdem wissen sie nun, dass sie jederzeit die Dienste des Dschinnis in Anspruch nehmen können, machen davon aber nur sparsam Gebrauch, um nicht den Neid und das Misstrauen der Nachbarn zu erregen. Aladdin wird auf diese Weise allmählich zum geschickten Händler, der den Wert verschiedener Waren richtig einschätzen kann. Bald weiß er auch, dass die aus der Höhle mitgebrachten »Früchte« wertvolle Edelsteine sind.

Eines Tages werden alle Einwohner der Stadt angewiesen (unter Androhung der Todesstrafe) in ihren Häusern zu bleiben, weil die Tochter des Sultans unverschleiert zum Bad gehen will. Aladdin erhascht einen Blick auf die Schöne und verliebt sich unsterblich. Die Mutter soll beim Sultan für ihn werben, was Dank der unvergleichlichen Edelsteine Erfolg verspricht. Doch der Wesir des Sultans intrigiert, um seinen eigenen Sohn zum Schwiegersohn des Sultans zu machen. Während Aladdin geduldig die verabredete Frist bis zur Hochzeit abwartet, wird plötzlich die Vermählung der Prinzessin mit dem Nebenbuhler verkündet. Aladdin befiehlt dem Geist der Lampe, das Brautbett samt Braut und Bräutigam zu entführen, sobald sich beide niedergelegt haben. So kann die Ehe nicht vollzogen werden; der Nebenbuhler muss in der Kälte auf dem Abort schlafen, während sich Aladdin ins Bett zur Braut legt, jedoch mit einem Schwert dazwischen. Die Prinzessin ist nach dieser Hochzeitsnacht völlig verstört, und als die zweite Nacht ähnlich verstörend verläuft, löst der Sultan die Ehe seiner Tochter mit dem Sohn des Wesirs. Aladdins Mutter bringt ihren Sohn erneut ins Spiel. Zwar muss er eine Reihe von Proben bestehen, bevor er die Prinzessin heiraten darf, doch dank des Dschinnis in der Lampe ist das für ihn kein Problem. So heiratet Aladdin schließlich doch seine Angebete und wird, da er sich stets gegenüber den Armen großzügig zeigt, zu einem beliebten Herrscher. Für seine Prinzessin lässt er über Nacht ein herrliches Schloss errichten.

Der maurische Zauberer wähnte Aladdin längst tot, da in der Höhle verhungert. Doch seine Zauberkünste verraten ihm, dass er wider Erwarten noch lebt und wo sich die magische Lampe befindet. Als Lampenhändler erscheint er bei Aladdins Gemahlin. Mit dem Angebot, alte Lampen gegen neue zu tauschen, gelingt es ihm, ihr die Zauberlampe abzuluchsen. Dadurch gewinnt er unerhörte Macht, die er dazu nutzt, das Schloss mitsamt Prinzessin in seine maurische Heimat zu versetzen. Der Sultan ist über den Verlust seiner Tochter so erzürnt, dass er Aladdin hinrichten lassen will, doch da dieser beim Volk zu beliebt ist, gewährt er ihm eine Frist, in der er die Prinzessin wieder herbeischaffen soll. Zum Glück hat Aladdin noch den Ring seines Widersachers, dessen Dschinni zwar nicht so mächtig ist wie der Lampen-Dschinni, doch mit List und der Hilfe seiner Prinzessin kann das Paar den Zauberer austricksen. Das Schloss kommt wieder an seinen alten Platz und der Zauberer wird hingerichtet. Noch einmal droht dem Paar Gefahr, denn der Bruder des Zauberers will Rache an ihnen nehmen und sie ermorden. Als fromme Frau verkleidet verschafft er sich Zutritt zum Schloss, doch erkennt der Dschinni der Lampe an einer unbedachten Äußerung die Maskerade. Der Dolch, den der Bösewicht unter dem Gewand trägt, kehrt sich gegen ihn selbst. Fortan lebt Aladdin mit seiner Prinzessin unbehelligt als gerechter und vom Volk geliebter Herrscher.

  • "Das Musical ist einfach magisch, bunt, laut und fantastisch. Die Hauptdarsteller verzaubern und entführen einen in 1001 Nacht. Das Ensamble ist großartig, die Musik fesselnd. Maximilian Mann hat glaube ich die Rolle seines Lebens gefunden, er verkörpert Dschinni mit so viel Witz und Leidenschaft... hat sichtlich Spaß an seiner Rolle. Philipp Büttner und Nienke Latten sind in ihren Rollen als Aladdin und Jasmin ebenfalls hervorragend. Tanz und Musik untermalen die Handlung mit sehr viel positiver Energie. Nicht zu vergessen die Technik, die hier einen herausragenden Job macht. Ein Musical Genuss den man sich nicht entgehen lassen sollte." Bernhard Eckert, Herausgeber Business-ON Stuttgart | der-geniesser.eu | die-geniesserin.eu
Weitere ähnliche ARTIKEL:

 

 

Der Glöckner von Notre Dame

Der Glöckner von Notre Dame

Quasimodo läutet die Glocken von Notre Dame. © Stage Entertainment Stuttgart

Schon im Vorfeld konnte sich die Geniesser Redaktion den Aufbau des Glockenstuhls im Stage Apollo Theater anschauen, erste Proben beobachten und Interviews mit den Darstellern führen. Auf der Medienpremiere des Musicals „Der Glöckner von Notre Dame“ zeigte sich das Ergebnis dann in eindrucksvoller Einheit.

 

Aktuell läuft im Apollo Theater auf der Stage Bühne in Stuttgart das nach Disney Vorbild gestaltete Musical „Der Glöckner von Notre Dame“. Die Hauptdarsteller haben wir ja schon vorgestellt, hier der Artikel dazu…

Die Medienpremiere am 17. Februar eröffnete den Muscial Start in Stuttgart und war ein großartiger Erfolg. Mit Standing Ovations beglückwünschten wir das Ensemble zur allerersten Aufführung in Stuttgart. Eine starke Musik und ein großartiges Bühnenbild bieten den Darstellern die idealen Voraussetzungen ihre Persönlichkeiten in die Rollen einzubringen. Dies gelingt ihnen hervorragend, eine tolle Inszinierung. Lassen Sie sich die Chance den Glöckner auf der Stage Bühne des Apollo Theaters in Stuttgart zu sehen nicht entgehen. Buchen Sie gleich hier die Karten für Ihren persönlichen, ganz außergewöhnlichen Musical Abend

Schon im Vorfeld war das Publikumsinteresse sehr groß. Zwei Wochen vor der Premiere schilderte ich ja bereits Details zum Glockenstuhl…. Dieser musste für Stuttgart extra angepasst werden da die Bühnenverhältnisse anders als in München sind.

 

Zum Musical

Das 1999 uraufgeführte Musical aufgeführt in zwei Akten von Alan Menken und James Lapine, beruht auf dem gleichnamigen Roman Der Glöckner von Notre-Dame des Autors Victor Hugo und dessen Disney-Zeichentrickverfilmung aus dem Jahr 1996. Die Liedtexte schrieben Stephen Schwartz in englischer und Michael Kunze in deutscher Sprache.

Die Handlung
Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME erzählt die dramatisch-romantische Liebesgeschichte des buckeligen Glöckners Quasimodo. Der Ausgestoßene wächst im Glockenturm der Pariser Kathedrale Notre Dame heran, abgeschirmt von der Außenwelt. Ein Straßenfest lockt ihn auf den Platz vor die Kirche, wo er von der feiernden Menge zunächst bestaunt, aber

Esmeralda und Quasimodo im Dialog in schwindelnder Höhe Notre Dames.
© Stage Entertainment Stuttgart

anschließend an den Pranger gestellt wird. Einzig Esmeralda hat Mitleid und befreit Quasimodo. Als sich der Zorn gegen die Zigeunerin richtet, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll, bietet ihr Quasimodo Asyl im Kirchturm. Damit stellt er sich aber gegen seinen Ziehvater, den Domprobst Frollo. Eine Geschichte über Liebe, Rache und Mitgefühl baut sich auf, aus der es kein Entrinnen gibt – eingerahmt von den eindrucksvollsten Musical-Kompositionen unserer Zeit.

Auszeichnung
Das Musical wurde im November 1999 mit der „Goldenen Europa“ als „Bestes Musical des Jahres“ ausgezeichnet und im Januar 2000 erhielt es den B.Z.-Kulturpreis für das beste Bühnenbild.

Die Besetzung

(Hinter den Links sind die Business-ON Interviews mit den Hauptdarstellern zu sehen)

Premiere Stuttgart (17.02.2018)
Quasimodo David Jakobs
Frollo Felix Martin
Esmeralda Mercedesz Csampai
Clopin Jens Janke
Phoebus Maximilian Mann

 

Die Hauptdarsteller des Musicals wurden seitens der Redaktion ja schon vorgestellt. Einzelheiten erfährst Du unter Die Hauptdarsteller für Glöckner von Notre Dame und in den unten eingefügten Interviews.

 

 

 

Musik

Akt 1

  1. Die Glocken Notre Dames
  2. Zuflucht
  3. Draußen
  4. Schneller, Schneller
  5. Tanz auf dem Seil
  6. Ein bisschen Freude
  7. Drunter-Drüber
  8. Zuflucht Reprise
  9. Hilf den Verstoß’nen
  10. Hoch über der Welt
  11. Das Licht des Himmels (lausche der eingefügten Vocal Version)
  12. Das Feuer der Hölle
  13. Esmeralda
Akt 2

  1. Trommeln in der Stadt
  2. Ein Mann wie du
  3. Weil du liebst
  4. Tanz der Zigeuner
  5. Weil du liebst Reprise
  6. Wie aus Stein
  7. Einmal
  8. Finale Ultimo

Hier eine sehr schöne Version von Quasimodo-Darsteller David Jakobs. Er singt den Musical-Song “Licht des Himmels” unplugged mit seiner unverwechselbaren Stimme

FOTOGALERIE

Bilder der Backstage Bühnenbegehung und Proben

WEITERE INFOS:

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL: