Ur-Elfer, das Meisterstück aus der Porsche Schmiede

Ur-Elfer, das Meisterstück aus der Porsche Schmiede

Der Ur-Elfer (1963 - 1973), Copyright: Porsche
Der Ur-Elfer (1963 – 1973), Copyright: Porsche

Am 27. November feiert die achte Generation des Porsche 911 ihre Weltpremiere in Los Angeles – 55 Jahre nach dem Debüt des Ur-Elfers. Anlass, um die sieben Vorgänger-Generationen Revue passieren zu lassen: Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt schlägt die Geburtsstunde einer Legende.

Die sieben Generationen des Porsche 911 (Teil 1)

Am 27. November feiert die achte Generation des Porsche 911 ihre Weltpremiere in Los Angeles – 55 Jahre nach dem Debüt des Ur-Elfers. Anlass, um die sieben Vorgänger-Generationen Revue passieren zu lassen:Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt schlägt die Geburtsstunde einer Legende. Es ist der 12. September 1963: Porsche präsentiert den mit Spannung erwarteten Nachfolger des 356.

 Der neue, zunächst 901 genannte Sportwagen, tritt ein großes Erbe an. Er spiegelt den Ehrgeiz der Marke wider, denn mit dem neuen Modell tritt Porsche in einer höheren Liga an: Sechs- statt Vierzylindermotor, in bester Firmentradition luftgekühlt und mit Boxerantrieb, aber von vornherein 130 PS stark. Als das neue Modell 1964 auf den Markt kommt, heißt es schon 911 – Folge einer Namensrechtsdiskussion mit dem französischen Automobilhersteller Peugeot.

Der Elfer wird schnell als „echter“ Porsche akzeptiert, denn die Fahrleistungen des neuen Sportwagens übertreffen alle Erwartungen. Die Weichen für eine beispiellose Weltkarriere sind gestellt.

Infografik: der Ur-Elfer (1963 - 1973), Copyright: Porsche
Infografik: der Ur-Elfer (1963 – 1973) © Porsche

Die Ausweitung der 911-Modellpalette nimmt weiter Fahrt auf. 1965 antwortet Porsche auf eine Diskussion in den USA, die Cabriolets als gefährlich brandmarkte, auf typisch pragmatische Weise: Das Unternehmen präsentiert auf der IAA den 911 Targa als das erste „Sicherheits-Cabriolet“ der Welt mit einem gut 20 Zentimeter breiten Überrollbügel, herausnehmbarem Dachteil und hinterem Ministoffverdeck. Es wird Soft-Window genannt. Wenig später folgt eine Panorama-Heckscheibe mit beheizbarem Glas. Der Name der offenen Variante – „Targa“ – leitet sich von dem zuvor vier Mal gewonnenen Langstreckenrennen Targa Florio auf Sizilien ab.

Zusammen mit dem 160 PS starken 911 S feiert 1966 eine weitere Design-Ikone Weltpremiere: die Fuchs-Felge. Das wohl berühmteste Rad der Autogeschichte betritt technologisches Neuland: Es wird aus einem Teil geschmiedet und ist viel leichter.

Im Herbst 1967 stehen weitere Modellvarianten bereit: Der 110 PS starke 911 T rundet das Programm unterhalb des Topmodells 911 S und des 911 E – der Zusatz „E“ steht für Benzineinspritzung – ab. Eine saubere Sache: Als erster deutscher Autohersteller erfüllt Porsche mit diesen drei Varianten die strengen US-Abgasvorschriften.

Die kontinuierliche Verbesserung des 2+2-sitzigen Porsche erreicht Mitte 1968 einen Meilenstein: Ab Modelljahr 1969 wächst der Radstand der ersten 911-Generation um 57 auf 2.268 Millimeter. Dies beruhigt in erster Linie das Fahrverhalten des Heckmotor-Sportwagens. 1969 endet die 2,0-Liter-Ära: Eine um vier Millimeter größere Bohrung hebt den Hubraum auf 2.195 ccm. Zum Modelljahr 1972 steigt der Hubraum sogar auf 2,4 Liter, dafür akzeptiert der Sportwagen jetzt auch Normalbenzin. Das neue Leistungs-Spektrum: von 130 bis zu 190 PS im 911 S.

Der 911 Carrera RS 2.7 wird mit seinem Entenbürzel-Heckspoiler zu einer ganz eigenen Legende. Der 1.000 Kilogramm leichte, 210 PS starke und über 245 km/h schnelle Sportler rollt 1.525 Mal aus den Werkstoren in Zuffenhausen. Er setzt der ersten 911-Generation die Krone auf. Vom Ur-Elfer werden zwischen 1963 und 1973 insgesamt 111.995 Fahrzeuge produziert.

Die Geniesser Redaktion zur Winterzeit in der Alpenrose…

Die Geniesser Redaktion zur Winterzeit in der Alpenrose…

Die Geniesser Redaktion ist erneut auf Reisen. Dieses Wochenende im Leading Family Hotel Alpenroese in Lermoos. Vielen Dank an die Familie Meyer für die Einladung in dieses „Travel Dream“

Gepostet von Bernhard Eckert am Sonntag, 25. November 2018



Im Familien Urlaub bleibt oft keine Zeit für Zweisamkeit. Wer kennt nicht den Spagat zwischen Beziehungspflege und Kinder Animation rund um die Uhr… Wie gut das sich die Hoteliersfamilie Mayer im Leading Family Resort Alpenrose, landschaftlich sehr schön gelegen in Lermoos, sich dieses Themas perfekt angenommen hat. Von Baby, über Kleinkind bis hin zum Teenie unterstützt das Familienresort die Eltern. So bleibt wertvolle Zeit für die Beziehungspflege, z.B. gemeinsame Golfrunden innerhalb des Wetterstein4Golf Arrangements.

Wieder einmal hat die Redaktion eine tolle Gelegenheit sich in einem sehr schönen Flecken Erde aufzuhalten. Arbeiten macht unter diesen Bedingungen einfach Spaß.

Angekommen im Leading Family Hotel Alpenrose spürt man sofort dass es sich hier um ein familiengeführtes Haus handelt. Diese Herzlichkeit lässt den Hauseigenen Serviceanspruch der Familie Mayer sofort erahnen. Schon auf dem Weg von der Tiefgarage bis zur Rezeption war die Größe dieses Family Resorts zu erkennen.

Angenehm ist die Größe der Zimmer. Zwei aneinander grenzende Zimmer mit geschlossener Durchgangstür und gemeinsamem Balkon mit traumhaftem Ausblick würden einer sechsköpfigen Familie mehr als genug Platz für einen zweiwöchigen Aufenthalt geboten. Die Ausstattung der Zimmer ist unterschiedlich, eines eher Rustikal mit einem zusätzlichen Kinderzimmer mit Stockbetten, meines modern. Der herrliche Balkon bietet einen sensationellen ausblick zum entspannen.

Die anschließende Hausführung startete mit Besichtigung der Golf-Indoor Anlage. Golfpro Joe Auer erläuterte ausführlich das Angebot der Hoteleigenen Golfschule. Natürlich gibt es auch für die Kids tolle Angebote um den Golfsport kennenzulernen. Sollte also das Wetter einmal nicht so toll sein kann auf der Indoor Golfanlage Jo Auer am Golfschwung der Hotelgäste exzellent arbeiten. Darüber hinaus können Sie auf diese Art und Weise den Golfprofis auf die berühmten Golfplätze in der ganzen Welt folgen und sie bespielen. Also ganz egal ob Sie Golf spielen am Fuße der Zugspitze, umgeben von derer faszinierenden Naturkulisse, oder in der Indoor-Anlage mit Golfpro Joe Auer, Sie können dies in Ruhe genießen und wissen Ihre Kids derweil gut behütet in den besten Händen des Hotelpersonals.

Denn, das Leading Family Hotel & Resort Alpenrose ist eines der ganz wenigen Kinderhotels in Europa mit 5 Smileys und 4-Sterne-Superior-Komfort. Hier lässt sich vom ersten Augenblick an die außergewöhnliche Tiroler Atmosphäre unterhalb der Zugspitze (2962 m) genießen. Kennenlernen durften wir in den zweieinhalb Tagen ein absolutes Plus an Qualität, Entspannung und viele glückliche Kinder.

Erkennbar ist dies auch an den zahlreichen Auszeichnungen die das Alpenrose in den letzten Jahren erhalten hat. Unter anderem den HolidayCheck TopHotel 2011/2012, Zertifikat für Exzellenz 2012 und 2013 sowie den „Traveller’s Choice Award 2014“ von TripAdvisor. Nach dem Aufenthalt im Leading Family Hotel & Resort Alpenrose sind diese Auszeichnungen mehr als nachzuvollziehen.

Auf 3.000 m² findet sich alpines Wellness- und Spa-Erlebnis vom feinsten. Kids erleben beim Wasservergnügen im Piratenland mit Sandstrand, mit der Wasserkanone oder den außergewöhnlichen Wasserrutschen, auf der Goldwaschanlage und dem Indianer Dorf einen fantastischen Abenteuerurlaub. Nicht zu vergessen die Gokart Bahn, Softplayanlage oder hauseigene Turnhalle. Im Hotel befindet sich ein darüber hinaus ein eigenes Theater, genutzt wird es sowohl als Kino als auch zu Theatervorführungen. Mehr „Rundum Programm“ kann es nicht geben… in dieser einzigartigen Kinderbetreuung von 0-16 Jahren, 13 Stunden am Tag mit 24 BetreuerInnen. Für die insgesamt 90 Zimmer arbeiten 130 Mitarbeiter daran Sie als Gast zu verwöhnen. Luxus und Wellness-Suiten gibt es bis zu einer Größe von 195 m². Aufgrund der All-In-Verwöhnpension inklusiv der alkoholfreien Getränke lässt es sich den ganzen Tag genießen und schlemmen.

Selbst für die kleinsten der Kleinen ist an alles gedacht. In einer eigenen „Hipp-Küche“ finden Eltern, im Preis natürlich enthalten, sämtliche Utensilien oder Nahrungsprodukte die für die Versorgung ihrer Babys benötigt werden.

Mich persönlich begeistert die gelungene Balance zwischen Tradition und Moderne. Die Zimmer bieten unterschiedliche Designs, selbst in nebeneinander liegenden Suiten. Überall im Family Hotel & Resort Alpenrose ist zu spüren dass Sie und ihre Kinder im Focus der Hoteliersfamilie Mayer liegt.

Geist und Seele baumeln lassen
Eines ist ganz sicher: Neben Geist und Seele wird auch der Gaumen verwöhnt. Die Küche ist ausgezeichnet, Günther Trausnigg als Küchenchef (seit 2001) nimmt seinen Verwöhn-Auftrag mehr als ernst. Ein erholsamer Urlaubstag im Alpenrose endet in der Regel mit einem 6-Gang Wahlmenüe. Samstags gibt es internationale Themen Buffets.

Der Hauseigene Weinkeller bietet mit 38000 Flaschen und 550 verschiedenen Weinen eine ausgezeichnete Auswahl. Bei Fragen rund um die Weine steht Ihnen ein junges und dynamisches Team fachmännisch zur Seite. Die Sommeliers sammelten viel Erfahrung in der nationalen und internationalen Topgastronomie, bevor Sie im Jahre 2010 in der heutigen Formation in der Alpenrose zusammenfanden.

Das Motto der Winelounge: Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.
Daher liegt das Hauptaugenmerk bei Weinen ausgesuchter Winzer, aus fast allen Weinbaugebieten Österreichs und unterschiedlichen Bekanntheitsgrades, bei vorzüglicher Qualität. Neben vielen bekannten Herstellern finden sich auch erstklassige, aufstrebende Winzer auf der umfangreichen Weinkarte. Bei einer großen Auswahl von zum größten Teil österreichischen Weinen und einem großen Sortiment an Edelbränden bietet die Winelounge einen tedlen Treffpunkt für die Hotelgäste.

Tip der Redaktion: Nehmen Sie an der wöchentlichen Weinverkostung in der Winelounge oder an der Weinkellerbesichtigung mit Spezialitätenverkostung teil und lassen Sie sich in die vielfältige Welt des Weins entführen. Genießen Sie zwei Stunden Ausfahrt mit der Familie in einem modernen BMW 540 IX oder machen Sie eine Rundfahrt mitt einer Harley ;o))) Beide Fahrzeuge werden aufgrund einer Kooperation mit den Herstellern vom Hotel kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Anfahrt und Umgebung
Von München aus erreicht man Lermoos in nur 1,5 Stunden, seitens Stuttgart ist man in 2,5 Std. vor Ort. Innerhalb 3 Stunden sind die Züricher in der herrlichen Landschaft mit idyllischen Seen an der Sonnenseite der Zugspitze.
Lermoos bietet ringsum eine imposante Bergkulisse, egal ob Sommer oder Winter. Wandern und Skifahren findet sich somit direkt vor der Haustüre. Direkt auf dem Hotelgelände findet der Zwerglskikurs für die Kleinsten statt, die Gondelbahn ist nur 100 m entfernt. Setzt man sich ins Auto erreicht man das Gletscherskigebiet innerhalb 15 Min Fahrzeit.

Freizeitangebot
Das Alpenrose bietet einen großzügigen Fitnessraum mit Trainer. Auf sehr guten Geräten von TechnoGym ist ein abwechslungsreiches Training im Kraft und Ausdauerbereich möglich.
Natürlich gibt es geführte Bergwanderungen, Klettern, Rafting oder Canjoning. Ausleihen kann man sich (im Preis inbegriffen) die Hoteleigenen Seqways, ein BMW xDrive Fahrzeug und eine Harley für kurze Spritztouren.

 

Bestes Bikerangebot
Als Mitglied der Bikehotels verfügt das Family Hotel & Resort Alpenroses über einen videoüberwachten Bikekeller mit Bikewerkstatt und Waschplatz. Insgesamt 6x pro Woche gibt es 3 geführte Touren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Ideal auch zum ausprobieren. Der Hotelshop hat eienen Elektrobike- sowie Mountainbikeverleih. Mit dem gratis Fahrradverleih inkl. Trailerbikes, Anhänger, Kindersitzen und notwendigem Sicherheitszubehör rundet es das Familienangebot vollständig ab.

Golfsport
Mit dem Hoteleigen Pro Joe Auer und der Indooranlage im Haus beginnt der Golfsport ohne sich nach außen bewegen zu müssen. Die „Kids Golf Kurse“ lassen schon die Kleinen in den tollen Golfsport schnuppern.

Innerhalb von 3 Autominuten ist man beim Abschlag des Golfclub Tiroler Zugspitze. Hotelgäste spielen dort mit 20% Greenfeeermäßigung. Der Golfclub gehört zur Kooperation „Wetterstein4Golf“… diese umfasst vier 9-Loch Golfplätze in der Umgebungt. Zur Wetterstein4Golf gehören zudem der GLC Karwendel in Wallgau (ca. 40 Min.), der GC Seefeld-Reith (ca. 50 Min.) und der LGC Werdenfels in Garmisch (ca. 35 Min). Damit gehören zwei Deutsche und zwei Österreichische Golfclubs dieser neu gegründeten Kooperation an. Diese Golf Course bieten alle ein tolles Panorama und interessante Fairways. Platzbeschreibungen werden in der Rubrik Business Golfer noch folgen.

Legendär und ein Golf-Kulinarisches Erlebnis der Extraklasse ist der jährliche Alpenrose Golfcup im GC Tiroler Zugspitz. Chefkoch Günther Traussnigg und sein Team übertreffen sich seit 12 Jahren dabei immer wieder selbst (laut Aussage von langjährigen Turnierteilnehmern). Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie noch bei keinem Turnier eine solche Gastronomische Qualität mit diesem Service an den Labestationen erlebt haben. Ich freue mich 2016 dabei gewesen zu sein, für nächstes Jahr haben wir uns vorgenommen dieses Turnier auf keinen Fall zu verpassen.

Fazit der Redaktion: Das Alpenrose ist tatsächlich ein ****S Familienresort, mit 5 Smilys zurecht unter den Top 50 schönsten Wellnessoasen Europas. Das Hotel ist hauptsächlich Familien mit Kindern zu empfehlen, genau dafür ist es bestens ausgestattet. Langweilig wird es im Familien Hotel & Resort Alpenrose nicht, davon können Sie auf jeden Fall ausgehen. Wer einen Premium Familienurlaub im Bergpanorama genießen möchte ist hier definitiv bestens aufgehoben. Sowohl Eltern als auch Kinder finden hier die Freiräume für einen relaxten Tag. Selbst eine Anreise aus Hamburg ist mit dem Zug bequem möglich.
Der Slogan „Von allem nur das Beste“ bietet tatsächlich einen Familienurlaub der Extraklasse. Nun liegt es an Ihnen, der Familie ein Erlebnis der ganz besonderen Art zu bieten.

Stillstand ist Rückstand – daher wird das Hotel 2019 erneut erweitert und weitere Teile dazugebaut… um den Familien einfach das Optimum zu bieten. Erweiterungspläne gibt es ebenso für das Kinderhotel Oberjoch.

Geniessen durch „Made in Stuggi“

Geniessen durch „Made in Stuggi“

Made in Stuggi ist die Endverbrauchermesse für regionale Produkte aus dem Raum Stuttgart. Zahlreiche Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen waren am Wochenende mit spannenden, hochwertigen und innovativen Produkten jeglicher Art in der Phönixhalle im Römerkastell.

Stuttgart hat so einiges an innovativen Köpfen zu bieten. Das ist bei uns in der „Geniesser“ Redaktion natürlich bekannt. Vom kreativen Einzelkämpfer bis zur aufstrebenden Manufaktur, Made in Stuggi – von Stuttgartern für Stuttgarter und die ganze Welt!

Immer wieder erleben wir die Stadt von ihrer schöpferischen Seite. Daher unterstützen wir gerne regionale Hersteller und zeigen durch unsere lokale Redaktion die Verbundenheit mit der Region. Regionalität ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Faktor. „Made in Germany“ ist laut einer aktuellen Umfrage das weltweit angesehenste Prädikat, aber auch die kleinere Schwester „Made in Stuttgart“ hat sich schon zu einem echten Qualitätsmerkmal entwickelt.

Wer die Messe Made in Stuggi am Wochenende 13./14. Oktober 2018 in der Phoenixhalle im Römerkastell Stuttgart besucht hat wird dies sicherlich bestätigen können. Der Eintrittspreis (Vorverkaufspreis von 8,- Euro) ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Richtig genießen und die Produkte in Augenschein nehmen kann man allerdings wohl besser ohne Kinder. Der Ansatz der Made in Stuggi gefällt uns sehr gut, neue kreative Schätze findet man auf jeden Fall auf dieser Messe.

Mit zahlreichen Weltkonzernen wie Daimler, Bosch und Porsche stellt Stuttgart ja bekannterweise einen sehr starken Wirtschaftsstandort dar. Unsere Schwabenmetropole hat aber auch noch ganz andere schöpferische Seiten, kleine und feine…diese sind auf der Made in Stuggi zu finden. Hier ist ein Kennenlernen, probieren, testen möglich. An vielen Ständen fanden tolle Produkte neue Besitzer. Zu finden waren Genussartikel, Mode & Accessoires, Freizeitartikel und Einrichtungsgegenstände ab. Der Branchenmix  unter dem Dach der Phönixhalle machen die Made in Stuggi interessant. Redaktionsseitig führten wir so einige tolle Gespräche mit kreativen „Stuggi“ Köpfen.

 

Zahlreiche Food Trucks sorgten für das leibliche Wohl bei der Made in Stuggi… bei dem herrlichen Wetter ließ es sich vor der Halle gemütlich sitzen.

Also merke Dir die Made in Stuggi 2019 auf jeden Fall schon einmal vor…

Ein Audi e-tron-Prototyp zeigt elektrisierende Dynamik

Ein Audi e-tron-Prototyp zeigt elektrisierende Dynamik

Neue Quattro-Generation mit elektrischem Allradantrieb bringt enormen Fahrspaß: kraftvolle Traktion auf den unterschiedlichen Terrain und einem vielfältigen Charakter, hin vom Langstrecken-Gleiter bis zum Offroad-Abenteurer.

Bei Fahrdynamik-Tests in der Salzebene und Savanne Namibias demonstriert der Audi e-tron-Prototyp aktuell eindrucksvoll seine Handling-Qualitäten. Garant dafür ist eine neue Generation des quattro-Antriebs – der elektrische Allradantrieb. Im Zusammenspiel mit dem vielseitigen Fahrwerk, seinem tiefen Schwerpunkt und den starken E-Maschinen bietet der Elektro-SUV kraftvolle Traktion, hervorragende Dynamik und souveräne Stabilität auf den unterschiedlichsten Terrains.

Das Szenario: Im Drift über die Salzebene und Offroad durch die Savanne
2 mal 2,3 Kilometer misst der ausgetrocknete Salzsee am Rande der Kalahari-Wüste. Seine porös-harte Oberfläche mit feinkörnigem Kiesel bietet niedrigen Reibwert – optimale Bedingungen, um den Audi e-tron-Prototypen im kontrollierten Drift zu erleben und seine rasante Beschleunigung bei gleichzeitig hoher Traktion zu erfahren. Möglich machen dies der elektrische Allradantrieb sowie zahlreiche Fahrwerksysteme, die intelligent miteinander vernetzt sind, allen voran die Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC), das Fahrdynamiksystem Audi drive select und die serienmäßige Luftfeder. Im unwegsamen Terrain erhöht sie die Bodenfreiheit des Audi e-tron-Prototypen per Tastendruck um 50 Millimeter. Gleichzeitig optimiert die ESC die Traktions- und Bremsregelung und verstärkt die Wirkung der elektronischen Differenzialsperre für bestmöglichen Kraftschluss und Vortrieb. So kommt der Elektro-SUV auch auf dem sandigen Boden der afrikanischen Savanne mühelos voran. Ideale Kraftquelle für den hochpräzise und blitzschnell agierenden elektrischen quattro sind die beiden Elektromotoren. Sie liefern im Boost-Betrieb bis zu 300 kW und maximal 664 Nm Drehmoment. Für ihre Performance spielt das leistungsfähige Thermomanagement eine entscheidende Rolle. Es ermöglicht die Reproduzierbarkeit der Fahrleistungen auch bei hoher Beanspruchung der Antriebskomponenten. Das Ergebnis: hervorragende Fahrdynamik und Fahrspaß zu jeder Zeit.

Variable Momentenverteilung: der elektrische Allradantrieb
Der elektrische quattro vereint die Effizienz eines Einachsantriebs mit der Fahrdynamik und Traktion eines Allradantriebs. Er regelt permanent und variabel die ideale Verteilung der Antriebsmomente zwischen beiden Achsen. Zudem erreicht er ein neues Niveau an Variabilität, Dynamik und Präzision. Zwischen dem Zeitpunkt, an dem das System die Fahrsituation erkennt und die Antriebsmomente der E-Maschinen greifen, vergehen nur etwa 30 Millisekunden – das ist deutlich schneller als bei der konventionellen quattro-Technologie. Der Grund: Beim elektrischen Allradantrieb wird keine mechanische Kupplung betätigt, sondern Strom verteilt. Und das geschieht blitzschnell. So ist selbst bei plötzlichen Reibwertveränderungen und extremen Fahrsituationen die volle quattro-Performance gewährleistet.

Intelligente Vernetzung: die Steuergeräte
Hinter dem elektrischen Allradantrieb steht die intelligente Vernetzung von zahlreichen Regelsystemen. Erstmals integriert das zentrale Fahrwerksteuergerät sowohl die Fahrdynamikregelung des quattro-Antriebs als auch die radselektive Momentensteuerung. Kündigt sich bei sportlicher Fahrweise Untersteuern an, bremst sie die entlasteten kurveninneren Räder sanft ab und lenkt damit die Antriebskraft nach außen. So dreht sich das Auto in die Kurve ein und folgt dem Lenkwinkel exakt. Außerdem sorgt eine neuartige Antriebsschlupfregelung für hohe Traktion und Fahrstabilität. Die Regelung des Radschlupfes erfolgt direkt auf den Leistungselektroniken der Elektromotoren – 50 Mal schneller als bisher und noch genauer auf die Fahrsituation abgestimmt. Für den Fahrer wird dies speziell in Kombination mit den vierstufigen Funktionsmodi der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC) erlebbar.

Vielfältiger Charakter: vom komfortablen Autobahngleiter zum dynamischen Offroader
Neben der ESC lässt sich die Charakteristik des Audi e-tron-Prototypen auch mit dem serienmäßigen Fahrdynamiksystem für unterschiedliche Terrains anpassen. Ob entspanntes Reisen, dynamische Kurvenfahrten oder Ausflüge abseits befestigter Straßen – der Fahrer kann je nach Fahrsituation, Straßenzustand oder persönlichen Bedürfnissen zwischen sieben Profilen wählen. Zusätzlich zur Antriebscharakteristik und Lenkunterstützung beeinflusst Audi drive select die serienmäßige Luftfederung adaptive air suspension mit geregelter Dämpfung. Auf Autobahnetappen senkt sie die Karosserie bis zu 26 Millimeter ab, womit sie die Fahrstabilität sowie die Aerodynamik verbessert. Im Gelände kann sie den Aufbau um 50 Millimeter anheben.

Erfahrung aus der Redaktion:“ Ein  Fahrschulseitig (Fahrschule Bauman, Echterdingen) eingesetzter Audi A3 E-tron jetziger Generation erledigt seinen Dienst souverän und absolut zuverlässig. Im Einsatz als Hybrid oder rein elektrisch bringt er enormes Drehmoment in die Beschleunigung ein. Darüber hinaus ist es einfach ein Verbrauchsarmes Fahrzeug mit Fahrkomfort. Der A3 E-tron lehrt die Fahrschüler umweltbewußtes Fahren und Denken. “ (Bernhard Eckert, Chefredakteur und Dozent für angewandte Fahrtechnik)

Hohe Querdynamik: tiefer Schwerpunkt und Torsionssteifigkeit
Die tiefe Einbaulage der Antriebskomponenten und der Hochvolt-Batterie trägt wesentlich zur hohen Querdynamik des Elektro-SUV bei. Das Batteriesystem befindet sich in Form eines flachen, breiten Blocks zentral unter der Passagierzelle zwischen den Achsen. So liegt der Schwerpunkt des Audi e-tron-Prototypen auf einem ähnlichen Niveau wie bei einer Limousine. Die Achslast-verteilung ist mit einem Verhältnis von annähernd 50:50 perfekt austariert. Gegenüber einem konventionellen SUV bietet das rein elektrisch angetriebene Modell eine um 45 Prozent gesteigerte Torsionssteifigkeit – die Basis für präzises Handling und akustischen Komfort.

 

Skulpturen und Bilder – Heiner MeyersRe.Set

Skulpturen und Bilder – Heiner MeyersRe.Set

V.L.: Matthias Küper (Küper GallerisStuttgart), Heiner Meyer (Künstler); Foto: Bernhard Eckert

Matthias Küper Galleries Stuttgart/Beijing/Ulaan Baatar zeigt:
Heiner Meyer Re.Set – Bilder und Skulpturen: POP Art pur bekannt durch die Ikonisierung von Objekten, berühmten Personen und Luxusgütern. Erneut sind Werke des Bielefelder Künstlers Heiner Meyer in den Matthias Küper Galleries Stuttgart zu bestaunen und zu sehen. Heiner Meyer verbindet man mit Bildern und Bronzeskulpturen von Donald Duck und Popeye oder mit den beliebten Hermés Taschen. Bunt, kräftig und stark sind die verwendeten Farben, fast schon schrill wirken seine zahlreichen Kunstwerke.

Als Geniesser, der Du mit Frau und Töchter gesegnet bist, findest Du liebevoll und detailliert verarbeitete Klischees in den Bildern wieder. Chanel Flacons, Eiswaffeln und „The Girls Best Friends“ – die Handtaschen und Schuhe geben toll dargestellte Motive. Für unser männliches Auge finden wir weibliche Schönheit und fantastische Oldtimer, ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall.

Vernissage

Erfolgreich fand am Freitag den 14.09. die Vernissage zur Ausstellung statt. Viele Freunde der Kunst fanden sich ein, um direkt mit Heiner Meyer in den Dialog zu gehen. Dies wurde sehr intensiv genutzt, der Künstler gab in zahlreichen Einzelgesprächen Details zu den Bildern und seiner Person weiter. Vor den Bildern standen dieVernissage Besucher und diskutierten angeregt über die Werke des Künstlers.

Bereits mehrfach war der Bielefelder Künstler in den Matthias Küper Galleries mit seinen Kunstwerken in den Stuttgarter Räumen zu bestaunen und zu sehen. Hört man den Namen Heiner Meyer in Verbindung mit Kunst, hat man sofort Bilder und Bronzeskulpturen von Donald Duck und Popeye oder mit den beliebten Hermés Taschen im Kopf. Bunt, kräftig und stark sind die verwendeten Farben, fast schon schrill wirken seine zahlreichen Kunstwerke.

Foto: Bernhard Eckert; Weibliche Verführung eines Geniessers…

In seiner Ausstellung „Heiner Meyer – Re.Set, paintings and sculptures – Bilder und Skulpturen“ weist der international renommierte Maler und Bildhauer auf seine neuen, aktuellen Arbeitsansätze hin. Anders als die bisherigen glattpolierten Bildflächen, in denen die Wirklichkeit so greifbar nah erscheint, werden in den neuen Werken, durch die gestische Wischstruktur der Farben, Erinnerungen aus der Kunstgeschichte heraufbeschworen, die an die Ästhetik der Street Art in den 1940er bis 1960er Jahren in Frankreich erinnern.

Heiner Meyer

Mit viel Ironie und Gesellschaftskritik widmet er sich ebenso der Frage der Ikonisierung von Objekten, Personen und von Luxusgütern. In seinen hyperrealistischen Bildwelten stellt er den immensen Einfluss der Werbeindustrie auf unser kollektives Bildgedächtnis und Konsumverhalten in Frage. Der über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Künstler zeigt mit rund 20 Arbeiten auf Leinwand und Papier, sowie mit fünf Bronzeskulpturen sein künstlerisches weitbekanntes Schaffen.

Die Ausstellung ist zu sehen vom 15.September 2018 bis 27.Oktober 2018, Do bis Sa jeweils 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.

Matthias Küper Galleries arbeiten mit zahlreichen international renommierten Künstlern zusammen. Sie haben Standorte in Stuttgart, Beijing und Ulaan Baatar, Mongolei. Die Galerien verfügen über exzellente Kontakte und präsentieren ihre Künstler mit großem Erfolg.

Foto: Bernhard Eckert; Benzingeruch und PS-Träume für Geniesser…

Matthias Küper Galleries…

 

 

Was auf die Ohren und für den Gaumen

Was auf die Ohren und für den Gaumen

Ein voller Erfolg, die Jazztage 2017 in der Marktwirtschaft

Jazztage im schönsten Weinort Deutschlands

Frank Land, ein Gastronom mit Leib und Seele, ist nicht zum ersten Mal Veranstalter der beliebten Jazztage. Direkt am historischen Marktplatz gelegen, bilden traumhafte Kulisse, gute Akkustik, hochwertige Kulinarik und ansprechende Jazzmusik eine Einheit für das 3. Jazz-Event der Extraklasse. Sowohl in der Marktwirtschaft als auch Outdoor, finden dann täglich bis zu 250 Gäste Platz zum Verweilen, Geniessen und Lauschen.

Das beliebte Musik-Event wird bereits zum dritten Mal vom Team der Marktwirtschaft veranstaltet und zieht mittlerweile Fans, weit über die Grenzen Besigheims hinaus an. Nicht nur Freunde der Jazzmusik auch Weinliebhaber und Geniesser kommen an diesen zwei Musiktagen voll auf ihre Kosten.

Reservierungen zu den Jazztagen 6.7. bis 7.7.2018 sind empfohlen unter der Rufnummer 07143/ 909 909 1

Jazz, live auf dem Marktplatz Besigheim in der Marktwirtschaft.

Bei den diesjährigen Jazztagen präsentiert Land am Freitag die Andreas Fetzer Band mit Piano, Bass und Gitarre und am Samstag das Harald Schwer Trio mit Gesang, Piano, Bass und Schlagzeug. Ab 18 Uhr gibt`s dann was auf die Ohren.

Trocken sitzt man auch bei schlechten Wetter im großen Zelt vor der Marktwirtschaft.

Für schmeichelnde Gaumenfreuden sorgen sowohl namhafte Weingüter als auch Newcomer als Winzer wie Siggi Maier, Fabian Lassak und das Weingut Eisele aus Hessigheim, Eberhard Klein aus Wahlheim, Fritz Funk aus Löchgau, das Weingut Notz aus Hohenhaslach, Tobias Hirschmüller aus Lauffen a. N., die Felsengartenkellerei aus Besigheim sowie die Weingenossenschaft Kleebronn & Güglingen und das Weingut Wolfgang Alt aus Brackenheim mit feinen Gewächsen. Alle persönlich anwesend an den dafür aufgebauten Verkostungspagoden im Außenbereich, tauschen sie sich gerne mit Weinfreunden aus.

Auch bei schlechter Witterung kann die Stimmung im eigens dafür aufgebauten grossen Zelt ins Unermesssliche steigen. Ein tolles Live-Event in zauberhafter Kulisse mit Besucher- und Erfolgsgarantie.

Zur Person Frank Land:

Gastronom Frank Land

Seit Mai 2016 führt er mit seinem Team die Marktwirtschaft im »schönsten Weinort Deutschlands«, direkt am Marktplatz mitten in der Besigheimer Altstadt.

In einem gutbürgerlichen Gasthaus in Ingersheim aufgewachsen, am Stammtisch groß geworden und in den Kochtöpfen gerührt, wurde ihm das Kochen quasi in die Wiege gelegt. Mit der Familie zog es ihn dann in seine zweite Heimat, in den schönen Bayrischen Wald. Dort beganner seine Lehre als Koch.

Es folgten lehrreiche Wanderjahre durch Berlin Adlon, Kempinski, Österreich Kitzbühel Restaurant Neuwirt, Arlberg Hospiz Skiclub Stube, Schweiz Scoul Guardaval, Hotel Villa Post, Mallorca St. Regis, MS Europa – Restaurant Dieter Müller, Meisterschule Passau.

Nach rund zehn Jahren ist er nun  wieder in seiner Heimatregion zurück – um zu kochen und Gastgeber zu sein!

„Bei uns steht das Produkt im Mittelpunkt. Wir verzichten ganz bewusst auf übertriebenen Firlefanz und Schickimicki. Es muss schmecken und das Einfache einfach gut gemacht sein! Ich sehe meine Marktwirtschaft als Schnittstelle zwischen Restaurant und modernem Bistro, in einem lockeren wie stilvollen Ambiente, wo historisches Fachwerk auf Zeitgenössisches trifft,“ so Frank Land. „Sie können bei uns lecker essen und sind bei uns genauso herzlich willkommen, wenn Sie nur ein Glas Wein trinken wollen oder Ihren Espresso auf unserer Terrasse genießen möchten. Die Marktwirtschaft ist ein geselliger Treffpunkt für Genuss und Unterhaltung.“

 

Zur Marktwirtschaft

Die leckeren Speisen werden zum Beispiel auf Holzbrettern serviert. © Bernhard Eckert / Business-ONn Stuttgart

Die Marktwirtschaft auf dem Marktplatz in Besigheim bietet seinen Gästen ein Angebot an hochwertigen Genüssen: Mittagstisch, kleine Nachmittagskarte, Abendkarte, erlesene Weine, Frühstück am Samstag sowie diverse kulinarische Themenabende.

Die Karte ist bewusst klein gehalten und wird mit Tagesgerichten abwechslungsreich gestaltet.

„Schon Johann Wolfgang von Goethe sagte ‚Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck den er hinterlässt, ist bleibend‘. Dieses würde ich seitens Business-ON Stuttgart auf jeden Fall unterstreichen,“ Bernhard Eckert, Chefredakteur. „Das Restaurant mit 70 Plätzen im Innenbereich und 80 Plätzen auf dem Marktplatz hat definitiv einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Die warme, stimmige Einrichtung sowie die ruhig gelegene Außenterrasse sind ein gemütliches Plätzchen um schnell mal bei einem Espresso auf andere Gedanken zu kommen. Die leckeren Kleinigkeiten machten Lust auf mehr… es wird sicherlich nicht der letzte Besuch in der Marktwirtschaft gewesen sein.“

Weitere Infos unter www.www.marktwirtschaft-besigheim.de.

Der Glöckner von Notre Dame

Der Glöckner von Notre Dame

Quasimodo läutet die Glocken von Notre Dame. © Stage Entertainment Stuttgart

Schon im Vorfeld konnte sich die Geniesser Redaktion den Aufbau des Glockenstuhls im Stage Apollo Theater anschauen, erste Proben beobachten und Interviews mit den Darstellern führen. Auf der Medienpremiere des Musicals „Der Glöckner von Notre Dame“ zeigte sich das Ergebnis dann in eindrucksvoller Einheit.

 

Aktuell läuft im Apollo Theater auf der Stage Bühne in Stuttgart das nach Disney Vorbild gestaltete Musical „Der Glöckner von Notre Dame“. Die Hauptdarsteller haben wir ja schon vorgestellt, hier der Artikel dazu…

Die Medienpremiere am 17. Februar eröffnete den Muscial Start in Stuttgart und war ein großartiger Erfolg. Mit Standing Ovations beglückwünschten wir das Ensemble zur allerersten Aufführung in Stuttgart. Eine starke Musik und ein großartiges Bühnenbild bieten den Darstellern die idealen Voraussetzungen ihre Persönlichkeiten in die Rollen einzubringen. Dies gelingt ihnen hervorragend, eine tolle Inszinierung. Lassen Sie sich die Chance den Glöckner auf der Stage Bühne des Apollo Theaters in Stuttgart zu sehen nicht entgehen. Buchen Sie gleich hier die Karten für Ihren persönlichen, ganz außergewöhnlichen Musical Abend

Schon im Vorfeld war das Publikumsinteresse sehr groß. Zwei Wochen vor der Premiere schilderte ich ja bereits Details zum Glockenstuhl…. Dieser musste für Stuttgart extra angepasst werden da die Bühnenverhältnisse anders als in München sind.

 

Zum Musical

Das 1999 uraufgeführte Musical aufgeführt in zwei Akten von Alan Menken und James Lapine, beruht auf dem gleichnamigen Roman Der Glöckner von Notre-Dame des Autors Victor Hugo und dessen Disney-Zeichentrickverfilmung aus dem Jahr 1996. Die Liedtexte schrieben Stephen Schwartz in englischer und Michael Kunze in deutscher Sprache.

Die Handlung
Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME erzählt die dramatisch-romantische Liebesgeschichte des buckeligen Glöckners Quasimodo. Der Ausgestoßene wächst im Glockenturm der Pariser Kathedrale Notre Dame heran, abgeschirmt von der Außenwelt. Ein Straßenfest lockt ihn auf den Platz vor die Kirche, wo er von der feiernden Menge zunächst bestaunt, aber

Esmeralda und Quasimodo im Dialog in schwindelnder Höhe Notre Dames.
© Stage Entertainment Stuttgart

anschließend an den Pranger gestellt wird. Einzig Esmeralda hat Mitleid und befreit Quasimodo. Als sich der Zorn gegen die Zigeunerin richtet, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll, bietet ihr Quasimodo Asyl im Kirchturm. Damit stellt er sich aber gegen seinen Ziehvater, den Domprobst Frollo. Eine Geschichte über Liebe, Rache und Mitgefühl baut sich auf, aus der es kein Entrinnen gibt – eingerahmt von den eindrucksvollsten Musical-Kompositionen unserer Zeit.

Auszeichnung
Das Musical wurde im November 1999 mit der „Goldenen Europa“ als „Bestes Musical des Jahres“ ausgezeichnet und im Januar 2000 erhielt es den B.Z.-Kulturpreis für das beste Bühnenbild.

Die Besetzung

(Hinter den Links sind die Business-ON Interviews mit den Hauptdarstellern zu sehen)

Premiere Stuttgart (17.02.2018)
Quasimodo David Jakobs
Frollo Felix Martin
Esmeralda Mercedesz Csampai
Clopin Jens Janke
Phoebus Maximilian Mann

 

Die Hauptdarsteller des Musicals wurden seitens der Redaktion ja schon vorgestellt. Einzelheiten erfährst Du unter Die Hauptdarsteller für Glöckner von Notre Dame und in den unten eingefügten Interviews.

 

 

 

Musik

Akt 1

  1. Die Glocken Notre Dames
  2. Zuflucht
  3. Draußen
  4. Schneller, Schneller
  5. Tanz auf dem Seil
  6. Ein bisschen Freude
  7. Drunter-Drüber
  8. Zuflucht Reprise
  9. Hilf den Verstoß’nen
  10. Hoch über der Welt
  11. Das Licht des Himmels (lausche der eingefügten Vocal Version)
  12. Das Feuer der Hölle
  13. Esmeralda
Akt 2

  1. Trommeln in der Stadt
  2. Ein Mann wie du
  3. Weil du liebst
  4. Tanz der Zigeuner
  5. Weil du liebst Reprise
  6. Wie aus Stein
  7. Einmal
  8. Finale Ultimo

Hier eine sehr schöne Version von Quasimodo-Darsteller David Jakobs. Er singt den Musical-Song „Licht des Himmels“ unplugged mit seiner unverwechselbaren Stimme

FOTOGALERIE

Bilder der Backstage Bühnenbegehung und Proben

WEITERE INFOS:

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Aisata Blackman vs. Whitney Houston

Aisata Blackman vs. Whitney Houston

Welcher Genießer kennt ihn nicht, den Filmklassiker Bodyguard aus dem Jahr 1992. In den Hauptrollen verliehen ihm die fantastische Whitney Houston und Megastar Kevin Costner den nötigen Glanz. Weltberümht  wurde der Film vor allem auch durch seinen Soundtrack. Das Album „The Bodyguard“ ist eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten und verkaufte sich weltweit 44 Millionen Mal. Auch der Titelsong „I Will Always Love You“ avancierte zu einem der größten Hits aller Zeiten, er wurde als Single über zwölf Millionen Mal verkauft.

Leider fiel der Premiere Abend auf den Vorabend meiner Abreise in die Dominikanische Republik und ich konnte an der  Pemiere nicht selber dabei sein. Vor kurzem hatte ich nun aber die Gelegenheit mir ein eigenes Urteil zum Musical Bodyguard zu bilden. Das absolute Highlight als i-Tüpfelchen oben drauf:  Rein zufällig ergab sich nach der Vorstellung, beim Italiener sitzend, mit der Hauptdarstellerin der Rachel Marrone (Aisata Blackman) ein langes Gespräch beim Essen. Für mich persönlich eine echte Bereicherung diese fantastische Sängerin kennenzulernen.

Film versus Musical

Meiner Meinung nach darf man keine direkten Vergleiche ziehen. Der Hollywood Film hat ganz andere Möglichkeiten als ein Musical auf der Stage Entertainment Bühne. Wobei die Bühenaufbauten bei Stage natürlich immer wieder Meilensteine setzen. Egal ob bei Rocky mit dem finalen Boxring oder aktuell der Glockenturm beim Glöckner von Notre Dame.

Persönlich finde ich Film als auch Musical bestens gelungen, beides hat mich berührt. Mit der stimmgewaltigen Aisata Blackman in der Besetzung der Rachel Marron, steht der Musical Sound dem Original in nichts nach. Auch das restliche Ensemble macht einen fantastischen Job und damit das Musical zu einem echten Erlebnis. Also nichts wie Karten buchen und selber erleben…

Lassen wir nun einmal Powerfrau Aisata Blackman zu Wort kommen. 

BON: Wie fühlt man sich als Darstellerin bei diesem „schweren Erbe“, durch den so erfolgreichen Film und Soundtrack?

Aisata: Es ist definitiv eine enorme Erwartung, die man da erfüllen muss. Es war Whitney Houston, die die Rolle der Rachel Marron zuerst spielte und es war ihre legendäre Stimme, die all diese Lieder berühmt machte und sie auf eine Art und Weise sang, wie es ihr niemand jemals gleichtun kann oder wird. Aber genau das ist das Schöne daran. Es ist so eine Ehre, diese Rolle spielen zu können. Whitney ist auf jeden Fall meine Inspiration, um diese Rolle zu spielen aber ich versuche natürlich auch meine eigene Rachel Marron zu finden.

BON: Was macht den hauptsächlichen Charakter des jeweiligen Hauptdarsteller(in) aus?

Beiden Figuren ist es nur erlaubt, einen kleinen Teil von dem, wer sie wirklich sind, zu zeigen. Als Bodyguard darf Frank Farmer keine Schwäche/Verletzlichkeit zeigen. Denn in dem Moment, in dem er das macht, verliert er (seine Mutter, Senatorin Willies, Nicki.)

Auch Rachel Marron, Superstar und Gründerin ihrer eigenen Firma, muss stets Stärke zeigen. Sie hat viele Verantwortlichkeiten gegenüber Ihren Angestellten, Ihrer Karriere und Ihrem Sohn. Das ist es, was sie gemeinsam haben und deshalb haben sie sich ineinander verliebt.

BON: Wo legen Sie Ihren Persönlichen Schwerpunkt der Rolle?

Rachel Marrons Menschlichkeit zu bewahren. Nicht nur die Diva bzw. die Zicke, sondern eine menschliche Person, die von ganzem Herzen liebt und für die Menschen kämpft, die sie liebt.  Sie ist zwar ein Star, aber sie ist auch verletzlich und macht Fehler.

BON: Sagen Sie doch aus Ihrer Sicht, warum unsere Leser dieses Musical auf keinen Fall verpassen sollten.

Die Show ist sehr unterhaltsam, sie bringt Dich dazu den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen. Die Musik, die Tänzer und die Effekte sind großartig. Und Whitney Houstons Songs sind zeitlos, denn sowohl junge, als auch alte Menschen kennen sie. Und für die älteren Herrschaften unter uns ist es vielleicht sogar eine Zeitreise zurück in den Moment, in dem sie den Song zum ersten Mal hörten.

Die Hauptdar­stellerin Aisata Blackman mit Bernhard Eckert, Herausge­ber/­Che­fre­dakteur Business-ON Stuttgart. © Bernhard Eckert

BON: Wie kamen Sie zur Rolle? Wie war Ihre erste Reaktion darauf?

Ich habe für beide Rollen vorgesprochen. Man weiß nie, ob man überhaupt eine Rolle bekommt und während des ganzen Audition Prozesses wusste ich nicht, ob sie mich eher für Rachel oder Nicki in Betracht ziehen. Als ich dann den Anruf erhielt, war ich extrem glücklich und aufgeregt.

BON: Wie halten Sie sich stimmlich,  körperliche für die Belastungen des Jobs fit?

Auch wenn es nicht einfach ist, eine Rolle wie diese zu kriegen, habe ich in dieser Branche gelernt, dass die Schwierigkeit nicht darin liegt die Rolle zu kriegen, sondern sie zu halten und für die Rolle fit zu bleiben. Wir spielen sechs Tage die Woche und es ist schwer, vor oder nach der Show noch etwas zu unternehmen. Also muss man die Balance finden, zwischen gesundem Essen, viel trinken und gleichzeitig die Stimme und den Körper zu trainieren und fit zu halten.

BON: Vielen Dank für das offene und vielfältige Gespräch. Es war ein Highlight direkt nach dem Besuch des Musicals Bodyguard noch mit Ihnen privat plaudern zu dürfen. Das Gespräch hat mir sehr viel Freude bereitet, ich habe den tollen Menschen Aisata Blackman hinter der Rachel Marron kennengelernt. Redaktionsseitig und persönlich wünsche ich ganz viel Erfolg für die Zukunft, sowohl privat als auch beruflich.

 

Zum Film Bodyguard
Zwei Songs des Films wurden im Jahr 1993 für den Oscar nominiert: „I Have Nothing“ von David Foster und Linda Thompson sowie „Run to You“ von Jud Friedman und Allan Dennis Rich; die beiden Songs wurden ebenfalls, im Jahr 1994, für den Grammy Award nominiert. Das Soundtrack-Album „The Bodyguard“ erhielt einen Grammy Award für das Album des Jahres.

Whitney Houston gewann im Jahr 1993 für den Song“ I Will Always Love You“ den MTV Movie Award, außerdem gewann der Film diesen Preis als Bester Film. Der Film wurde in sechs weiteren Kategorien für den MTV Movie Award nominiert.

1994 erhielt er den britischen Brit Award für den Soundtrack und die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.

Das Publikum liebte den Film und den Soundtrack… die Besucher- und Verkaufszahlen sprachen Bände.

Das Musical Bodyguard

The Bodyguard ist ein Musical von Alexander Dinelaris und basiert auf dem gleichnamigen Film Bodyguard aus dem Jahr 1992. Das Musical feierte am 5. Dezember 2012 im Londoner Adelphi Theatre Premiere und wurde später während einer Tournee im Vereinigten Königreich und danach in Utrecht wieder aufgeführt.

Deutschsprachige Aufführungen Premierenbesetzung Köln (2015) Premierenbesetzung Stuttgart (2017)
Rachel Marron Patricia Meeden Aisata Blackman
Frank Farmer Jürgen Fischer Jadran Malkovich
Bill Devaney Dennis Kozeluh Gabriel Marian Skowerski
Tony Scibelli Christian Hauser Ivan Jurcevic
Der Stalker Tom Viehöfer Marc Früh
Fletcher N.N. N.N.
Sy Spector Jadran Malkovich Markus Düllmann
Nicki Marron Tertia Botha Zodwa Selele
Ray Court Lee Rychter Alexander Di Capri

Das Musical wurde 2013 in vier Kategorien für den Laurence Olivier Award nominiert: Best New Musical, Beste Musicaldarstellerin (Heather Headley), Best Performance in a Supporting Role in a Musical (Debbie Kurup), Best Set Design (Tim Hatley).

Für die Erstaufführung des Musicals in Deutschland wurden die Auswahl und die Reihenfolge der Lieder verändert.

Aisata Blackman als Rachel Marron

Erste Erfahrungen mit SISTER ACT sammelte sie als Leadsängerin bei „Songs from the Movie SISTER ACT“.

Ihre Leidenschaft für Musik entdeckte Aisata bereits in den 1990er Jahren. Zusammen mit drei Freunden gründete sie ihre erste Gruppe und tourte mit R&B Songs durch die Niederlande. In der „De Soundmix Show“ hatten die Band auch einen TV-Auftritt. Neben R&B und Soul liebt Aisata auch südamerikanische und karibische Musik. Als Tänzerin in verschiedenen Gruppen lebte sie diese Leidenschaft aus und trat in Holland, Frankreich, Deutschland und Großbritannien auf.

Nach sechs Jahren in ihrer Vocal Group machte Aisata als Solokünstlerin weiter. Sie sang die Background Vocals für verschiedene Künstler und nahm Werbejingles auf. An der Lion King Academy nahm Aisata Unterricht in Tanz, Schauspiel und Gesang. 2005 nahm sie an der Castingshow „Dutch Idols“ teil. Am Nederlands Zang College unterrichtet sie heute Backing Vocal Workshops. Als Musical-Darstellerin stand sie 2013 auch für SHOW BOAT in Bad Hersfeld auf der Bühne.

 

Jadran Malkowich als Frank Farmer

Jadran lebt und arbeitet seit 2009 in London und kommt für BODYGUARD – Das Musical nach Stuttgart. Zu seinen letzen Projekten zählen unter anderem die TV-Serie „24: Live Another Day“, die für ITV gedrehte Serie „White Heat“, Kino Film Austenland sowie Voice-Over-Arbeiten für die Spiele-Trilogie Assassin’s Creed Chronicles. Darüber hinaus war Jadran Teil von Promotion-Kampagnen für Sony Action Entertainment und die Olympischen Spiele 2020 in Istanbul. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler schreibt er auch selbst Drehbücher für Filme. Sein Kurzfilm Project View schaffte es ins Finale der Bombay Sapphire Imagination Series Competition. Jadran ist ein großer Tennis-Fan, und wenn man ihn nicht gerade auf einem Filmset findet, dann sehr wahrscheinlich auf einem Tennisplatz, wo er selbst spielt und Unterricht gibt. Aktuell kann man Jadran im Fernsehen ab Oktober in dem Film The Ghost of Cassley sehen – und live im Stage Palladium Theater auf der Bühne von BODYGUARD – Das Musical erleben.

Messe „Die 66“

Messe „Die 66“

„Die 66“ 2018: Sonnenschein voraus für die Generation 50plus

• Besucher begeistert vom spannenden Rahmenprogramm
• Gesundheit, neue Medien und mehr Lebensqualität im Fokus
• Über 16.000 Besucher trotz Rekordtemperaturen

Mit 50 beginnt eine spannende Lebensphase! Was wird anders? Welche Themen bewegen unsere Mitmenschen und uns? Die „Die 66“, Deutschlands größte 50plus Messe von 20. bis 22.April, gab mit rund 400 Ausstellern Antworten auf diese Fragen. Trotz Rekordtemperaturen zum Messebeginn und dem für einen April extrem heißen Wochenende kamen über 16.000 Besucher auf das Münchner Messegelände. Die Themen: vielseitig und bunt wie die Zielgruppe selbst. Denn diese umfasst mittlerweile mehrere Generationen: Eltern, Kinder und Enkelkinder.

Messegeschäftsführer Reinhard Pfeiffer erklärt: „Der demografische Wandel und vor allem die steigende Neugier auf Neues der Generation 50plus eröffnen uns die Möglichkeit, Menschen in diesem Lebensabschnitt eine Kommunikations- und Messeplattform zu bieten.“ Innovation, Interaktion und Unterhaltung gehören dazu: „Auf der “Die 66“ finden mehrere Generationen praktische Informationen, die den Alltag erleichtern und mehr Lebensqualität bescheren. In diesem Umfeld können unsere Aussteller gezielt ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten“, ergänzt die Projektleiterin Ursula Friedsam.

Das Rahmenprogramm war ein Besuchermagnet und sorgte für volle Bühnen und gute Stimmung. Von dem Umgang mit der digitalen Welt über Smart Home bis hin zur Modenschaubühne – das Interesse und die Begeisterung der Besucher spiegelte sich in den vollen Vorträgen und Workshops wider.

Gesund bleiben und das Leben länger genießen
Gesundheit ist und bleibt eines der wichtigsten Themen. „Auch das beste Wetter vor den Messehallen hat das interessierte Publikum nicht vom Messebesuch abgehalten“ berichtet Gerhard Bieber, Pressesprecher, Die Johanniter.

Sport hält fit und macht Spaß. „Ältere werden immer jünger. Aktivität, Spontanität, Lebensfreude und Wissensdurst zeichnen die „neue“ ältere Generation aus“, erzählt Christian Nißl, Ressortleiter beim Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV). „Der Sport bietet aber auch ein ideales Betätigungsfeld in der ehrenamtlichen Arbeit. So mancher Verein wäre ohne das Engagement älterer Menschen kaum überlebensfähig“, so Nißl weiter. In diesem Zusammenhang hat der BLSV für die immer größer werdende Gruppe der Älteren angemessene und qualifizierte Angebote geschaffen. Die Resonanz auf der Messe war groß: volle Sportbühne, aktive Messebesucher und gute Laune.

Mobilität und Reisen sind stark nachgefragt
Das Thema „Reisen“ ist stark nachgefragt. Das weiß Alfonso Escobar, Direktor Marketing und Vertrieb, Amadeus Flusskreuzfahrten GmbH: „„Die 66“ bleibt für uns eine hoch interessante Messe. Die Gespräche sind zielgerichtet und erfolgreich, das Publikum ist fachkundig und interessiert und die Nachfrage nach unserem Informationsmaterial sehr hoch.“

Mobilität erlaubt Unabhängigkeit. So möchte das Start-up Unternehmen MunichFlightPartnes mit einer innovativen Idee aktiven Senioren mehr Freiheit ermöglichen: „Unsere Aufgabe ist es, mit einer persönlichen und individuellen Flug- und Reisebegleitung Senioren, Kindern, Menschen mit Flugangst oder Behinderung einen von Tür zu Tür sicheren und entspannten Flug zu bereiten. Mit großer Freude durften wir feststellen, dass die Idee, aktiven Senioren Unabhängigkeit und Mobilität zurück zu geben, bei vielen Messebesuchern auf große Begeisterung stieß.“

Mit digitalen Medien am Puls der Zeit
Über das Internet Kontakte pflegen, den nächsten Urlaub buchen oder einfach Informationen online recherchieren: Die Generation 50plus ist digital unterwegs. Für Katrin Voigt, Senior Managerin Shop Operations bei M-net Telekommunikation GmbH, ist das eine wichtige Entwicklung: „Die Messe ist eine super Plattform für die Zielgruppe 50plus, um sich über Themen wie Reisen, Leben im Alter und die digitale Welt zu informieren. Die heutigen User werden älter und wollen auch in Zukunft auf dem aktuellen Stand bleiben. Vor zehn Jahren waren die Menschen in diesem Alter noch nicht so technikaffin. Deshalb hat diese Zieltruppe einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen.“

Die Sehnsucht nach Liebe ist zeitlos
Mit neuen Medien vertraut sein, heißt auch: nach neuer Liebe online suchen. Der erste Messeauftritt des Dating-Portals „zweisam.de“ war ein großer Erfolg: „Die Besucher haben uns im wahrsten Sinne des Wortes die Bude eingerannt. Sowohl unsere Fotoaktion als auch die Vor-Ort-Profilerstellung oder unsere Vorträge stießen auf reges Interesse“, berichtet Dr. Judith Pöverlein, PR Manager, Meetic Central Europe. Sie ist überzeugt: „Die Neugier und Aufgeschlossenheit der Leute dem Thema Online-Dating mit Ü50 gegenüber zeigen uns, dass wir mit unserer Plattform einen Nerv treffen. Der Wunsch nach Partnerschaft und Liebe ist auch in der zweiten Lebenshälfte präsent wie nie.“

Musik bringt Menschen zusammen
Mit ihrer göttlichen Stimme hat Cornelia Lanz das Publikum verzaubert. Von ihrem Messeauftritt ist die junge Mezzosopranistin überwältigt: „Ich bin ganz beschwingt von diesem Erlebnis hier, auf der „Die 66“. Ich habe viele wache, wunderbare, wohlwollende, lachende, liebevolle Menschen getroffen. Ich merke, wie die Musik jede Altersgrenze überbrückt. Man kommt zusammen, weil man gerne zusammen Musik hört – für mich war es ein besonderes Erlebnis, hier auf der Messe singen zu dürfen.”

Die nächste „Die 66“ findet von 3. bis 5. Mai 2019 in München statt.

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Freundschaft Plus – Geschichten mit Benefit

Freundschaft Plus – Geschichten mit Benefit

Genuß ist ja sehr vielfältig, daher interessiert Euch als Genießer sicherlich wie andere eine Freundschaft Plus angehen und empfinden. Alena Riha erzählt interessante Geschichten von 33 erlebten „Freundschfat Plus“ Erlebnissen junger Menschen. Das Buch ist sehr interessant geschrieben und regt mich zum schmunzeln an. Hat man selber die Erfahrungen, ist es um so aufschlussreicher ;o))

Das Singledasein genießen, auf Sex aber natürlich nicht verzichten wollen…ohne dauernd wechselnde Sexpartner! Vieleicht kann eine “Freundschaft Plus” dabei helfen den eigenen Weg zu finden.

Durch Sex kann alles schnell kompliziert werden, muss es aber nicht. Dies betrifft natürlich auch die Generation “Sexy over forty“. Freundschaft Plus funktioniert im reifen Alter sogar etwas besser… Eitelkeiten spielen keine so große Rolle mehr und vieles wird etwas relaxter betrachtet.

So finden sich heutzutage viele in einer Freundschaft Plus wieder. Ab und an kann man ja etwas zusammen unternehmen, wenn man will und unkomlizierten Sex gibt’s noch obenauf.

Doch wenn es um die Befriedigung körperlicher Gelüste geh, wird rasch klar, dass es meistens schwierig wird. Einige der Protagonisten verlieben sich, andere brechen Herzen. Gefühle machen Sex wohl kompliziert.

Es sind Freunde, Kollegen, Bekannte und sogar Unbekannte, mit denen die 33 jungen Menschen in diesem Buch verkehren. Ihre Erfahrungen erzählen von falscher Hoffnung, Experimentierfreudigkeit, unglücklichem Verliebtsein und davon, ob Freundschaft Plus funktionieren kann.

Redaktionsseitig wünsche ich daher viel Spaß beim Lesen des folgenden Buchauszugs.

Leseprobe aus „Freundschaft Plus – 33 Geschichten von Friends with Benefits“ von Alena Riha:

Vorwort:
Im Jahr 2011 starteten die Filme Freunde mit gewissen Vorzügen und Freundschaft Plus in den Kinos. Die starbesetzten Filme erzählten eine ähnliche Handlung: Zwei junge Menschen sind Single, haben keinen Bock auf Beziehung, wollen jedoch nicht auf den Sex verzichten. Im ersten Spielfilm handelt es sich um zwei Freunde, die vereinbaren, Sex miteinander zu haben.
Dabei sollte aber keiner von beiden Gefühle entwickeln. Im zweiten Spielfilm sind es zwei Bekannte, die nach einem One-Night-Stand beschließen, eine rein körperliche Beziehung zu führen. Obwohl Freundschaft Plus weniger bekannt als Freunde mit gewissen Vorzügen ist, hat sich der Titel des ersten Filmes am Ende durchgesetzt. Es ist nämlich kürzer und prägnanter. Es wird oft noch mehr gekürzt: F+. Im Vokabular meiner Generation hat sich dieser Begriff rasch eingeprägt und gehört zum täglichen Sprachgebrauch.

Zunächst wurde Freundschaft Plus zur Beschreibung von ebendem verwendet, was es aussagt: zwei Freunde, die auch miteinander schlafen. Die Definition erweiterte sich mit der Zeit. Heute verwendet man Freundschaft Plus, um allgemein ein sexuelles Verhältnis
zu beschreiben. Mag es mit jemandem vom Bekanntenkreis, Studium, von der Arbeit oder Tinder sein. Freundschaft Plus ist für einige eine niedliche und diskrete Bezeichnung für »Habrer«, Lover, Liebhaberin, Sexbeziehung, Affäre oder Bettgeschichte.

Damit wäre Freundschaft Plus eigentlich kein neues Beziehungsmodell, sondern bloß ein neuer Name. Heutzutage leben wir, meiner Erfahrung nach, in einer noch offeneren Gesellschaft als zur Zeit meiner Eltern. Damals wurde bereits offener über Sex geredet. One-Night-Stands, Sex vor der Ehe, Sexbeziehungen wie auch serielle Monogamie waren nicht mehr verpönt. Heute ist es ohnehin fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Es gibt viele junge Leute, die ungebunden sein wollen, nichts verpassen wollen, doch ebenso wenig auf Sex verzichten möchten. Üblicherweise klärt man alles ab, wenn man eine Freundschaft Plus eingeht. Man definiert die Grenzen, ob man exklusiv – also monogam – ist oder ob man mit anderen Menschen ebenfalls schlafen darf.
Doch die Geschichten der jungen Frauen und Männer in diesem Buch zeigen, dass nicht immer alles abgesprochen wird. Wie die Charaktere im Film merken auch sie, dass Freundschaft Plus rasch kompliziert werden kann. Vor allem und meistens, wenn jemand Gefühle entwickelt. Kann Freundschaft Plus also wirklich funktionieren?

Kann man unkomplizierten Sex miteinander haben und befreundet bleiben? Wie geht es weiter, wenn man sich verliebt? Die persönlichen Geschichten und Erlebnisse dieser jungen Menschen sollen zeigen, ob es für sie funktioniert hat, was sie dabei gefühlt haben und wie es ihnen heute geht.
Alena Riha

Kapitel 24
PAUL: DARSTELLENDE KUNST
Paul hat Florence durch sein Medizinstudium kennengelernt. Beide waren zu jener Zeit in einer Beziehung, daher wurden sie zunächst ganz klassisch Freunde. Er wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass mehr zwischen ihnen sein könnte, da er eben vergeben war und sie bereits eine gute Freundin. Paul trennte sich von seiner Freundin zeitgleich wie Florence von ihrem Partner, da das Studium sehr zeitintensiv war und kaum noch Zeit für andere Dinge blieb.
Ein typischer Weinabend zu dritt bei ihm zu Hause, mit einer weiteren Freundin, Linda, veränderte die rein freundschaftliche Beziehung. Linda studierte Kunst und zeichnete daher leidenschaftlich gerne. Nach zwei Flaschen Wein fragte sie Paul und Florence, ob sie Lust hätten, sich von ihr zeichnen zu lassen. Das würde ein bisschen Schwung in den sonst klassischen Weinabend bringen, und die beiden Freunde erklärten sich freudig bereit, mitzumachen. Linda gab die Regieanweisungen und bat sie, sich auf das Bett zu setzen. Sie positionierten sich so, wie es sich die künstlerische Freundin wünschte. Nach einigen Positionswechseln lag Paul auf dem Rücken, und Florence saß auf ihm. Die beiden schauten sich intensiv in die Augen, und die Stimmung war etwas romantisch aufgeladen. Linda wollte ebenfalls abgebildet werden, worauf sich Paul freiwillig meldete und die beiden Frauen in erotischen Posen zeichnete. Nachdem die Zeichnung fertig war, löste ihn Florence ab und bildete wiederum ihn und Linda ab.

Da es bereits spät war, bot Paul seinen Freundinnen an, bei ihm zu übernachten. Beide nahmen dankend an. Trotz der romantisch geladenen Stimmung während des Zeichnens passierte nichts zwischen ihm und Florence. Linda musste bereits früh aufstehen, sodass Paul und seine Studienfreundin alleine im Bett blieben. Sie lagen sich in den Armen, kuschelten und quatschten, bis sie sich schließlich küssten. Dabei bemerkte Paul erst die starke sexuelle Anziehung zu Florence und wie unheimlich attraktiv er sie fand.

Als er zwei Tage später bei ihr zu Hause war, hatten sie betrunken miteinander Sex, nachdem sie sich wie üblich einen Wein genehmigt hatten. Der Sex war berauschend, dafür, dass sie betrunken waren. Als sie am nächsten Morgen nüchtern miteinander schliefen, war der Sex ebenso berauschend. Damit war klar, dass es nicht am Alkohol lag, sondern an der sexuellen Chemie. Obwohl der Sex mit Florence vermutlich zum besten zählte, den er jemals hatte, war es anfangs komisch, mit ihr zu schlafen. Denn es war so, dass ihm die sexuelle Komponente mit Florence nie aufgefallen war, weil er in einer Beziehung gewesen war, als er sie kennengelernt hatte und sich mit ihr anfreundete. Als sie gemeinsam am Frühstückstisch saßen, besprachen sie, wie sie weitermachen sollten. Beide waren nicht auf der Suche nach einer festen Bindung, aber hatten ein gutes Gefühl bei der Sache. Da Paul vorher eine lange Beziehung geführt hatte, wollte er nicht so rasch zu einer neuen Partnerin wechseln. Außerdem wollte er sich mehr auf sich selbst fokussieren. Florence teilte jenen Gedanken und machte ihm deutlich, dass sie die gemeinsame Zeit genoss. Des Weiteren machten sie ihre Freundschaft Plus nicht exklusiv. Es gab keine Verpflichtungen. Sie trafen sich drei bis vier Mal die Woche, wobei sie meistens miteinander schliefen. Es gab auch Treffen, die frei von der sexuellen Komponente waren. Nur die engsten Freunde wussten Bescheid und nur wenige Studienkollegen. Denn Pauls Ansicht nach waren die meisten Medizinstudenten konservativ eingestellt und würden es nicht verstehen. Florence und er wären vermutlich das Gesprächsthema Nummer eins im Hörsaal. Das sonst harmonische Verhältnis der beiden wurde durch eine gemeinsame Nacht mit einer dritten Person angespannt. Jene dritte Person war Annabel, mit der sie beide befreundet sind. Paul veranstaltete eine Party bei sich zu Hause, und am Ende waren nur noch er, Florence und Annabel übrig. Florence und er knutschten in der Küche rum, als die gemeinsame Freundin plötzlich dazustieß.

Annabel war rein gar nicht schüchtern und fragte, ob sie mitmachen dürfe. Nachdem sie für einige Zeit zu dritt geknutscht hatten, wusste Paul, dass er zwei Optionen hatte: Entweder er brach die Situation ab, oder er wagte es zu fragen, ob sie ihn in sein Schlafzimmer begleiten würden. Die Stimmung war sehr angenehm
und erotisch geladen, daher entschied er sich für die zweite Variante.

Schließlich lagen sie zu dritt im Bett und machten miteinander rum. Zunächst schlief Paul mit Florence, während Annabel mit dieser oder ihm rummachte. Nachdem Florence gekommen war und sich die beiden Frauen küssten, wechselte Paul gewissenhaft das Kondom. Annabel machte sich bereit und küsste ihn, während er über ihr war und in sie eindrang. Plötzlich riss sie die Augen weit auf und stieß ein erschrockenes Seufzen aus. »Tut es dir weh?«, fragte Paul besorgt. »Hast du das Kondom gewechselt?«, fragte sie, die Augen noch immer weit aufgerissen. Florence und er tauschten Blicke und lachten. »Natürlich«, er streichelte ihre Wange, und Florence küsste sie, »das habe ich getan, während ihr zwei miteinander
beschäftigt wart.« Die drei brachen in ein kurzes Gelächter aus, bevor es weiterging. Nach dem Akt lagen sie, einander streichelnd, im Bett und unterhielten sich über ihr schönes Erlebnis. Es war nicht Pauls erster Dreier gewesen, aber der erste, der fließend funktionierte. Dreier waren bisher holprig gewesen. Die Chemie zwischen allen Beteiligten musste einfach stimmen, und zwischen diesen dreien tat sie es. »Wenn man mit zwei Leuten Sex hat, kann man auch zwei enttäuschen«, erklärt Paul.

Zu seinem Geburtstag einige Wochen später schenkten ihm Florence und Annabel abermals einen Dreier. Es war wieder eine schöne Erfahrung, und Paul begann, sich auch mit Annabel zu treffen. Das wurde rasch kompliziert, denn wenn alle drei miteinander feiern gingen, stand die Frage im Raum, mit wem er nach Hause gehen würde. Daher wurde es für Florence, wie auch Paul, mit der Zeit unangenehm und lief in eine Richtung, die nicht geplant war. Bald darauf erklärte ihm Florence, dass sie die derzeitige Situation mit Annabel störe. Paul konnte das absolut nachvollziehen und beendete es mit Annabel, die den beiden nicht böse war. Sie selbst wusste, dass eine Dritte im Bunde Konfliktpotenzial bot. Paul und Florence hatten trotzdem mit anderen Leuten Sex. Manchmal erzählten sie sich davon. Eine strikte Regel war jedoch, dass sie, wenn sie miteinander feiern gingen, nicht mit jemand voreinander flirteten.
Außerdem unterhielten beide, neben One-Night-Stands und dergleichen, auch andere Freundschaft-Plus-Verhältnisse. In den meisten Fällen kannte Paul nicht den Namen der anderen Männer von Florence und sie genauso wenig die Namen der Frauen, mit denen er regelmäßig schlief. Da der Medizinstudent jedoch mit einer anderen Freundschaft Plus ebenso gut befreundet war wie mit Florence, kam es eines Nachts dazu, dass sich die beiden Frauen kennenlernten. Sie waren in einer großen Gruppe in der Innenstadt von Frankfurt zum Feiern unterwegs. Mit zwei Frauen, wovon eine Florence war, fiel Paul ein wenig zurück. Die andere war Nathalie. Seine zweite Freundschaft Plus. Er flirtete mit beiden Frauen, was nichts Ungewöhnliches war, da er für sein Flirtverhalten bekannt war. Für ihn war das normal, und er tat es auch, wenn keinerlei sexuelle Anziehung bestand. Nichtsdestotrotz wurde ihm klar, wie komisch die Situation eigentlich war, besonders da die beiden Frauen nichts voneinander wussten.

Paul wollte Klarheit schaffen und erzählte den beiden, dass er mit der jeweils anderen ebenfalls ein Verhältnis hatte. Zunächst herrschte eine unangenehme Stille, in der sich Nathalie und Florence irritiert anschauten. »Mit wem gehst du dann nach Hause?«, fragte Letztere schließlich spitz, worauf alle lachten. Damit war die Stimmung wieder locker, Paul hatte sein Gewissen bereinigt, aber ging am Ende alleine nach Hause. Am darauffolgenden Wochenende war der angehende Mediziner zu einer Party eingeladen. Er wusste nicht, dass Florence ebenso dort war, und erwischte sie knutschend mit einem anderen Mann. Es machte ihn nicht eifersüchtig, sondern irritierte ihn. Es stand ihm nicht frei zu intervenieren, da Florence eine erwachsene Frau war, die sich entschied, das zu machen.

Später lief sie ihm im Gang über den Weg und begrüßte ihn überrascht. Sie hatte beinahe schon ein schlechtes Gewissen, da sie nicht gewusst hatte, dass Paul ebenfalls eingeladen worden war. Er versicherte ihr jedoch, dass es nichts zu entschuldigen gäbe und alles in Ordnung wäre. Trotzdem ließ er sich es nicht nehmen, sich einen Mojito von Florence mixen zu lassen.
»Vertrauen und Ehrlichkeit sind in einer Freundschaft Plus ebenso wichtig wie in einer festen Partnerschaft. Wenn man eine eifersüchtige Person ist, dann käme dieses Konzept mit Sicherheit nicht infrage«, erklärt Paul. »Was wäre, wenn sich einer von euch verliebt?«, will ich wissen. »Dann muss man es beenden oder zusammengehen, falls der andere
dasselbe empfindet. Obwohl ich keine Romantik im Verhältnis zu Florence sehe, finde ich, ist es trotzdem wichtig, aufeinander achtzugeben. Es ist mehr als eine Sexbeziehung. Für eine Freundschaft Plus sollte man sich eine Person auch nach Sympathie aussuchen. Und man muss ebenso damit klarkommen, dass das gemeinsame Verhältnis oft missverstanden wird.«
»Wie meinst du das?« »Ich kenne zum Beispiel die Mutter von Florence. Diese weiß über uns Bescheid, kann mich vermutlich jedoch nicht zuordnen. Ebenso haben wir mit drei befreundeten Pärchen Silvester gefeiert. Leuten von außen fällt es oft schwer, das zu verstehen und zu benennen.«

»Hat dich die Freundschaft Plus zu Florence verändert? Hat sich etwas an eurer Freundschaft verändert?« »Ich bin noch dabei zu erfahren, wie Freundschaft Plus ist, und bin sehr dankbar für meine Rolle, da es keine klassische ist. Das heißt: das Wohl des anderen über das eigene stellen. So ist es ja in einer festen Beziehung. Außerdem glaube ich, dass, wenn es nicht diesen einen Zeichenabend gegeben hätte, wir niemals eine Freundschaft Plus angefangen hätten.« »Wieso?« »Nun ja, die erotischen Positionen haben eine gewisse Spannung aufgebaut. Man hat den Körper des anderen genauer angesehen unter dir, über dir und neben dir. Es war wie eine Werbung. Je mehr ich sie angeschaut habe, desto mehr gefiel sie mir. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich so darüber nachdenke, dass es ohne dieses Schlüsselerlebnis nie so weit gekommen wäre. Unsere Freundschaft ist so stark wie nie, und wir haben in unsere Rollen gefunden. Wir beide genießen die Zeit miteinander und unser Verhältnis. Wir reden auch viel darüber. Das ist sehr wichtig.«

»Was wäre, wenn einer von euch beiden jemand außerhalb kennenlernt und sich verliebt?«»Falls sie mit jemandem eine Beziehung will, dann ist das natürlich schade, aber ich kann es verstehen.«

»Und wie sieht es für dich aus mit einer Beziehung? Könntest du dir nach dieser Erfahrung eine offene Partnerschaft vorstellen?« Paul muss nachdenken: »Hm, das ist eine gute Frage.« Er überlegt hin und her, bis er mir schließlich eine Antwort geben kann: »Nein, vermutlich nicht. Ich glaube, wenn ich eine Beziehung eingehe, dann sollte sie monogam sein.«

– Ende der Leseprobe aus „Freundschaft Plus“ von Alena Riha

 

Sehr interessant zu lesen, finde ich persönlich. Habt Ihr Erfahrungen mit dem Thema? Schreibt doch einfach darüber an redaktion@der-geniesser.eu.

 

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